Kategorie: ALLE TIPPS, Bergpredigt

Bergpredigt Nr. 9: Ihr seid das Salz der Erde

Merkvers: “Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten.” (2. Kor. 2, 14)

    1. Welches allgemeine Werturteil wird über das natürliche Salz abgegeben? Mark. 9, 50 (erster Satz)

So wie der weise Schöpfer im Haushalt der Natur dem Meere das Salz beigefügt hat, damit das Wasser nicht in Fäulnis übergeht und zersetzt wird, ebenso benutzt auch der Mensch das Salz zur Erhaltung von Nahrungsmitteln.
“Das Salz wird seiner erhaltenden Eigenschaft wegen geschätzt.” (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 163)

    Welche weitere Eigenschaft des Salzes nutzt man in der Zubereitung der Speisen? Mark. 9, 50 (zweiter Satz)

    2. Wer ist im übertragenen, geistlichen Sinn das Salz dieser Welt? Matth. 5, 13

“Wenn Gott seine Kinder als Salz bezeichnet, so will er sie über seine Absicht belehren, sie in ihrem Gnadenstande zu Rettern ihrer Mitmenschen zu machen. Das Ziel, das Gott sich mit der Erwählung eines Volkes vor aller Welt gesteckt hatte, war nicht nur, sie als seine Söhne und Töchter anzunehmen, sondern durch sie allen Menschen die heilsame Gnade zu vermitteln. Der Herr erwählte Abraham nicht allein deshalb, damit dieser der besondere Freund Gottes sei. Er sollte auch der Mittler jener besonderen Gnade sein, mit der Gott die Völker beglücken wollte.” (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 163.164)

    Was stellt im christlichen Leben die “Würze des Salzes” dar? Kol. 4, 6

“Die Würze des Salzes stellt die Lebenskraft des Christen dar, die ihm aus der Liebe Jesu im Herzen, aus der das ganze Leben durchdringenden Gerechtigkeit Christi kommt. Die Liebe Christi drängt nach außen und packt an. Wohnt sie in uns, so wird sie auch auf andere überströmen. Wir müssen uns, bildlich gesprochen, so lange in deren Nähe stellen, bis ihre Herzen durch unsere selbstlose Teilnahme und Liebe erwärmt werden.” (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 164)

    3. In welchem hinweisenden Vergleich erkennen wir das Bild unserer Welt, die dem Verderben entgegeneilt? 2. Kön. 2, 19; 1. Joh. 5, 19

“Heute eilt die Welt, ohne auf die warnende Stimme Gottes auch nur im geringsten zu hören, dem ewigen Verderben entgegen… ‘O weh des Tages!, denn der Tag ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen… Der Same ist unter der Erde verfault, die Kornhäuser stehen wüste, die Scheuern zerfallen; denn das Getreide ist verdorben. O wie seufzt das Vieh! Die Rinder sehen kläglich, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten.’ ‘So steht der Weinstock jämmerlich und der Feigenbaum kläglich; dazu die Granatbäume, Palmbäume, Apfelbäume und alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt; denn die Freude des Menschen ist zum Jammer geworden’ (Joel 1, 15-18.12)” (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse III, S. 242)

    4. Was für Anordnungen gab der Prophet in der Absicht, die giftigen Wasserquellen von Jericho zu heilen? 2. Kön. 2, 20
    a) Welche Bedeutung hat die neue Schale in unserem christlichen Glaubensleben? Hes. 36, 26.27; 2. Kor. 5, 17; Eph. 4, 23.24
    b) Welches Wunder geschah mit dem bösen Wasser von Jericho auf das Wort des Herrn? 2. Kön. 2, 21.22

“Aus der Geschichte von der ‘Gesundung’ des Wassers lassen sich viele Lehren ziehen. Die Schale, das Salz, die Quelle, alles das ist höchst bedeutungsvoll. Das Salz, das in die verunreinigte Quelle geschüttet wurde, reinigte ihr Wasser und brachte Leben und Segen, wo vorher Fluch und Tod gewesen waren. Wenn Gott seine Kinder mit Salz vergleicht, so will er sie lehren, dass er sie deshalb zu Empfängern seiner Gnade macht, damit sie Werkzeuge zur Errettung anderer werden können… Die Welt braucht Beweise wahren Christentums. Das Gift der Schlange wirkt am Herzen der Gesellschaft. Ganze Städte, von den größten bis zu den kleinsten, sind verstrickt in Sünde und Sittenverderbnis. Die Welt ist voller Krankheit, Leiden und Ungerechtigkeit. Nah und Fern gibt es Menschen, die sich in Not und Elend befinden, die vom Bewußtsein der Schuld niedergedrückt sind und in Ermangelung eines rettenden Einflusses verloren gehen.” (Patriarchen und Propheten, S. 163.164)

    5. Kann ein Christ in der Abgeschiedenheit eines Mönchslebens seine Sendung als Salz der Erde erfüllen? Mark. 16, 15.20; Joh. 17, 15.18

“Das Salz muss unter die Masse gerührt werden, die es vor Verderbnis schützen soll, es muss sie völlig durchdringen. So kann auch bei den Menschen das Evangelium nur dadurch seine rettende Kraft entfalten, dass es unter sie getragen wird. Da es persönliche Einfühlung verlangt, werden die Menschen nicht in Massen, sondern als Einzelpersonen gerettet. Persönlicher Einfluß übt auf sie Macht aus. Um ihn ausüben zu können, müssen wir aber auch die Menschen verstehen lernen, denen wir gerne helfen möchten.” (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 164)

    6. In welchem alttestamentlichen Dienst hatte das Salz schon eine sinnbildliche Bedeutung? Mark. 9, 49; 3. Mose 2, 13
    a) Worauf soll das Salz auch bezüglich des neuen Bundes hinweisen? 4. Mose 18, 19 (letzter Satz)

“Das Salz erhält frisch und macht die Speise schmackhaft. Es weist hin auf die Treue und Lauterkeit der Gesinnung, mit der Israel an Gottes Bund festhalten soll… (4. Mose 18, 19). Wörtlich: ein Salzbund, das heißt eine unauflösliche, bleibende Festsetzung.” (Anmerkung der Jubiläumsbibel zu 3. Mose 2, 13 und 4. Mose 18, 19)

    b) Was soll auch das Christenleben im Verhältnis zu Gott darstellen? Röm. 12, 1.2; 1. Petr. 2, 5
    c) Was darf auch bei jedem geistlichen Opfer im neuen Bund nicht fehlen? Mark. 9, 49.50 (letzter Satz)

    7. Wo muss das Salz zuerst die Reinigung beginnen? Jes. 52, 11

“Lass dich in diesem Leben durch das göttliche Feuer der Buße reinigen und durch das Salz scharfer Selbstzucht und Selbstverleugnung zu einem Opfer bereiten. Der Geist solcher scharfen Selbstzucht ist etwas ‘Treffliches’. Geht er verloren, so ist auch nicht mehr zu helfen. Scharfe Selbstzucht, die jeder an sich selber übt, wehrt dem Streiten (Mark. 9, 34) und erhält den Frieden untereinander (Mark. 9, 50).” (Anmerkung der Jubiläumsbibel zu Mark. 9, 50)

    Was muss mit jedem neugeborenen Gotteskind geschehen, bevor es für andere ein Salz sein kann? Hes. 16, 4 (letzter Satz)

Gleich wie in alter Zeit ein neugeborenes Kind mit Salz eingerieben wurde, ebenso muss das Salz der Selbstverleugnenden Buße den wiedergeborenen Menschen zuerst selbst von aller Sünde befreien, bevor er andere ermahnen darf. (Siehe Matth. 7, 5)

    8. Wozu ist aber der bußfertige Überwinder, der selbst im Recht wandelt, im Blick auf die Sünden des Volkes berechtigt? Micha 3, 8
    Wie muss sich die reinigende Kraft des Salzes auch im Adventvolk selbst beweisen? Jes. 58, 1; 2. Tim. 3, 16.17; 4, 2

“Das Vorurteil, das sich gegen uns erhob, weil wir das vorhandene Unrecht tadelten, das Gott mir gezeigt hat, ist ebenso ungerecht, wie alles Gerede von Härte und Strenge. Gott gebietet uns zu reden, und wir werden nicht schweigen. Wenn die Kinder Gottes häufig unrecht handeln und Gottes Diener gleichgültig daran vorübergehen, unterstützen und rechtfertigen sie im Grunde genommen den Sünder.
Sie machen sich in gleicher Weise schuldig und werden ebenso sicher Gottes Missfallen erfahren; denn sie werden für die Sünden der Schuldigen die Verantwortung übernehmen müssen. Im Gesicht wurde ich auf viele Beispiele verwiesen, bei denen sich Gottes Diener das Missfallen des Herrn zugezogen haben, indem sie es versäumten, sich mit ihren Fehlern und Schwächen zu beschäftigen. Diejenigen, die diese Fehler entschuldigten, nur weil diese sich scheuten, eine klare, schriftgemäße Aufgabe zu erfüllen. Diese Aufgabe widerstrebte ihren Gefühlen, deshalb wichen sie ihr aus.” (Schatzkammer der Zeugnisse I, S. 303.304)

    9. Woran zeigt es sich weiter, dass wir nicht nur “Namens-Adventisten”* sind, sondern auch die innewohnende Kraft des Salzes besitzen? Offb. 14, 9-12; Jes. 40, 9

* Anmerkung zu dem Begriff “Namens-Adventisten”:
Der Schreiber dieser Zeilen, Dr. Eberhard Vorndran, war früher Prediger der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten. Er erkannte schon sehr bald, dass die Führung dieser Kirche in der Hand von “Namens-Adventisten” ist, die sich, wie er schon vor Jahrzehnten feststellte, in kleinen Schritten der vom päpstlichen Antichristen manipulierten √ñkumene annähern. Das war auch einer der Gründe für seinen Austritt aus dieser Kirche. Wie sich heute zeigt, hat er Recht behalten. Die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten ist inzwischen Mitglied der babylonischen √ñkumene (Offb. 17 + 18).
Ein richtiger “Adventist” ist jeder, der die Wiederkunft (Advent) unseres Herrn Jesus Christus sehnlich erwartet. Im Gegensatz zu den Mitgliedern Babylons. Mitglied Babylons sind alle, die der Anweisung Jesu Christi in Offenbarung 18, 4.5 nicht Folge leisten!
Der Papst, der Antichrist erwartet nicht die Wiederkunft Christi. Dann ist nämlich nach 2. Thess. 2, 1-12 sein teuflisches Werk beendet - vgl. Vers 8. Und das weiß er ganz genau, denn er versucht als Stellvertreter Satans in Menschengestalt alles in der Macht Satans stehende, z.B. durch die Verbreitung der gefälschten zehn Gebote, die Einsetzung falscher unbiblischer Fest- und Feiertage und sonstiger römisch-katholischer Irrlehren die Menschen von der Wahrheit fernzuhalten und an seine oder eine der √ñkumene-Kirchen Babylons zu binden.
Haben Sie schon einmal in der Bibel nachgeforscht und darüber nachgedacht, unter welchen Voraussetzungen die Wiederkunft Jesu Christi nicht stattfinden kann?
Das Ergebnis wird Sie zunächst überraschen. Aber dann wird Ihnen auch klar werden, warum der Papst nicht mehr das Ziel verfolgt, alle in die römisch-katholische Kirche zu zwingen. Ziel ist, dass die Menschen die Wahrheit nicht erfahren bzw. erkennen! Dann spielt es ihm keine Rolle mehr, zu welcher Kirche oder sonstigen Organisation ein Mensch gehört. Deshalb versteht er sich inzwischen sehr gut mit allen Religionen weltweit, die die biblische Wahrheit ablehnen.

“Der Herr möchte die Verkündigung der dritten Engelsbotschaft (Offb. 14, 9-12 in Verbindung mit Offb. 13, 1-18) mit zunehmender Wirkung vorangetragen sehen. So wie er in allen Zeiten seinem Volke Siege schenkte, so möchte er in dieser Zeit seine Absichten zu einer siegreichen Erfüllung für seine Gemeinde führen. Er gebietet seinen glaubenden Heiligen, gemeinsam von Kraft zu größerer Kraft und von Glauben zu völliger Gewissheit voranzugehen im Vertrauen auf die Wahrheit und Gerechtigkeit seiner Sache.” (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse III, S. 379)

    10. Welcherart ist der geistliche Zustand derer, die unter dem Bilde des Salzes “dumm” geworden sind? Offb. 3, 15; 1. Kön. 18, 21

“Es versinnbildlicht trefflich die geistliche Verfassung der Pharisäer und die Wirkung ihrer Religion auf ihre Umwelt. Es stellt das Leben jedes Menschen dar, der von der Gnadenkraft Gottes verlassen, kalt geworden ist und Christus verloren hat. Welche Stellung ein solcher Mensch auch im Leben einnehmen mag, er hat vor Mitmenschen und Engeln seinen Wert eingebüßt und wirkt in seiner Erscheinung unangenehm.
Christus spricht zu ihm: ‘Ach, dass du kalt oder warm wärst! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien…’” (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 165)

    a) Was läßt der Herr oft über ein träges Christenvolk hereinbrechen, damit das noch gute Salz erhalten bleibt und das Evangelium mit der Welt in Berührung kommt? Apg. 8, 1-4; 11, 19.21
    b) Was geschieht mit dem Salz, das seine lebenserhaltende und würzende Kraft verloren hat? Matth. 5, 13; 21, 43; 24, 28

    11. Wie schrecklich erfüllte sich an dem alten Bundesvolk der Juden dieses Gotteswort? 5. Mose 28, 49-51; Luk. 21, 20-24

    12. Was geschieht nach dem Beispiel der Juden auch mit jenem Teil des Adventvolkes und mit jenen stummen Wächtern, die die Salzkraft verloren haben und somit “dumm” und lau geworden sind? Offb. 3, 16; Matth. 25, 30; 24, 48-51

“Und du Kapernaum (Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten), die du großes Licht gehabt hast (unter besonderem Vorzug), du sollst bis in die Hölle hinunter gestoßen werden. Denn so zu Sodom die Taten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, sie stände noch Heutigentages. Doch ich sage euch: Es wird der Sodomer Lande erträglicher gehen am jüngsten Gerichte denn dir.” (E.G. White, Review and Herald, 1.8.1893)

O, dass du erkannt hättest, was in diesen Tagen zu deinem Frieden dienst… O, dass unser Volk, wie Ninive, mit aller Macht Buße tun möchte,… dass Gott seinen grimmigen Zorn von ihnen wenden möchte!” (Test. V, S. 77)

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