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	<title>Sabbatschule.de</title>
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	<description>Bibelstudium am Sabbat (=Samstag), dem siebenten Tag der Woche (2. Mose 20, 8-11; Jes. 66, 22-23; Markus 2, 27-28). Sabbatbeginn: Freitag bei Sonnenuntergang. Sabbatende: Samstag bei Sonnenuntergang.</description>
	<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 00:57:20 +0000</pubDate>
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		<title>Bergpredigt Nr. 13: Der Geist des Gesetzes III</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 00:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
	<category>10 Gebote-Gesetz</category>
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		<description><![CDATA[	Die Verantwortlichkeit und Lauterkeit der Rede
	Merkvers: &#8220;Wer aber in keinem Worte fehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten.&#8221; (Jakobus 3, 2)
	
1. Wie war es unter den Pharisäern und Schriftgelehrten mit der Wahrhaftigkeit der Rede bestellt? Johannes 8,44; Matthäus 26,59

	&#8220;Die Juden verstanden das dritte Gebot dahingehend, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>Die Verantwortlichkeit und Lauterkeit der Rede</strong></span></p>
	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Wer aber in keinem Worte fehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten.&#8221; (Jakobus 3, 2)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Wie war es unter den Pharisäern und Schriftgelehrten mit der Wahrhaftigkeit der Rede bestellt? Johannes 8,44; Matthäus 26,59</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die Juden verstanden das dritte Gebot dahingehend, dass es ihnen den Missbrauch des Namens Gottes untersagte. Dagegen hatten sie keine Bedenken, andere Eide anzuwenden. Der Schwur war ihnen etwas Alltägliches. Mose hatte ihnen den Falscheid verboten; aber sie hatten viele Hintertüren, durch die sie sich ihren eidlichen Verpflichtungen entzogen. Sie scheuten den ärgsten Missbrauch nicht, schreckten selbst vor dem Meineid nicht zurück, wenn er sich durch schlaue Umgehung des Gesetzes ummanteln ließ.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 196)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Was lehrt der HERR in der Bergpredigt bezüglich dieser feinen Künste der betrüglichen Rede und des Schwures im allgemeinen? Matthäus 5, 33-35</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Warum ist es uns unmöglich, unsere Worte durch einen Schwur mit einem Schöpfungsgegenstand zu verbürgen? Matthäus 5,36</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Alles kommt von Gott. Wir besitzen nichts, was wir nicht von IHM empfangen hätten, ja, alles, was wir haben ist uns durch das Blut Christi erworben worden. All unser Besitz trägt gewissermaßen den Stempel des Kreuzes, ist er uns doch mit dem überaus kostbaren Blut erkauft worden., das als Leben Gottes von uns nie genug gewürdigt werden kann. Deshalb können wir auch zur Bestätigung unseres Wortes nichts verpfänden, weil es ja nicht unser wirkliches Eigentum ist&#8221;. (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen S. 195)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Ist mit diesen Worten des HERRN auch der Wahrheitsschwur vor Gericht verboten? Matthäus 26, 63.64</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Damit untersagte unser Heiland jedoch nicht die Anwendung des Eides vor Gericht, wobei Gott feierlich als Zeuge dafür angerufen wird, dass die gemachte Aussage lautere Wahrheit sei. Hat Jesu selbst doch bei seinem Verhör vor dem Hohen Rat die eidliche Aussage nicht verweigert&#8230;. Wenn irgendjemand einen Eid leisten kann, dann ist es ganz gewiss der Christ.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 196, 197)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Wie soll die Rede seiner Nachfolger sein? Matthäus 5, 37</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Im folgenden stellte Jesus einen Grundsatz auf, durch den sich der Schwur erübrigen sollte&#8230; Damit ist ein Werturteil über alle bedeutungslosen Redensarten und Ausdrücke abgegeben, die sich an der Grenze des Missbrauchs bewegen. Dahin gehören alle unaufrichtigen Höflichkeitsformeln, alle Abweichungen vom wahren Sachverhalt, alle schmeichlerischen und übertriebenen Ausdrücke, die lügnerischen Warenanpreisungen, wie sie im gesellschaftlichen und geschäftlichen Leben üblich sind&#8221;.</span></p>
	<ul>
<span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     a) Wie ernstlich müssen wir unsere Worte bedenken und erwägen? Matthäus 12, 36.37</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     b) Welche ernste Ermahnung ist uns gegeben durch den Apostel Petrus? 1.Petrus 3, 9.10</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     c) Wo geht es ohne Sünde nicht ab? Sprüche 10,19</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn man diesem Wort Christi Beachtung schenkte, würde manche schlechte Meinung und unfreundliche Herabsetzung unausgesprochen bleiben. Wer könnte wohl, wenn er Handlungen und Beweggründe eines anderen beurteilt, behaupten, dass seine Darstellung der Wahrheit gerecht wird? Wie oft ist das Urteil durch Leidenschaft, Stolz und persönliche Empfindsamkeit getrübt! Ein Blick, ein Wort, selbst der Klang der Stimme können mit Falschheit geladen sein. Ja selbst Tatsachen können so geschildert werden, dass ein falscher Eindruck entsteht. Gedenke: “Was darüber ist” -nämlich über die Wahrheit -, “das ist vom Übel”&#8230; Es ist aber auch wirklich nicht so leicht, immer die unverfälschte Wahrheit zu reden. Wir können die Wahrheit nicht reden, wenn wir sie nicht kennen. Wie oft hindern uns vorgefasste Meinungen, einseitiger Standpunkt, mangelhafte Kenntnis und irriges Urteil am richtigen Verstehen der Angelegenheiten, mit denen wir zu tun haben. Wir können die Wahrheit nicht reden, wenn unser Geist nicht dauernd unter der Führung dessen steht, der die Wahrheit ist.” ( Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, 197, 198)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Womit muss die Wahrhaftigkeit unserer Rede noch gepaart sein? Kolosser 4,6; Epheser 4, 29</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Im Lichte dieser Bibelstellen betrachtet, enthält das Wort Jesu in der Bergpredigt eine Ablehnung von Witzen, Albernheiten und unsauberem Geschwätz. Es fordert von unserer Rede nicht nur Wahrheit, sondern auch Reinheit. Wer von Christus gelernt hat, wird nicht Gemeinschaft mit den unaufrichtigen Werken der Finsternis (Epheser 5,1) haben. Seine Worte und sein Leben werden einfach, offen und wahr sein, bereitet er sich doch auf die Gemeinschaft der Heiligen vor, in deren “Munde kein Falsch gefunden ist.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 198)</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong>Der Liebe Kampf und Sieg</strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Wie musste im alten Testament im Volke Israel vor Gericht verfahren werden? Matthäus 5, 38</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Die Ausführung dieser Regel hatte Mose der Obrigkeit übertragen. &#8220;Sonst war niemand berechtigt, die Rache selbst in die Hand zu nehmen, denn der HERR hatte geboten: &#8216;Sprich nicht: Ich will Böses vergelten!&#8217; Sprich nicht: Wie man mir tut, so will ich auch tun. Freue dich des Falles deines Feindes nicht.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen Seite 200)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Wonach dürstet der Mensch von Natur aus, wenn ihm Unrecht zugefügt wird? Richter 15,7</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Was aber lehrt uns Gottes Lamm gegenüber zugefügtem Unrecht und Leid? Jesaja 53,7 ; 1.Petrus 2, 19. 21-23; Hebräer 12,3</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Wie sollen die Nachfolger des Lammes dem Übel und Unrecht entgegentreten? Matthäus 5, 39-42</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Jesus schaute mit Betrübnis in all zu IHM aufblickenden Angesichter. ER erkannte, dass der Geist der Rache ihnen seinen Stempel aufgedrückt hatte und wusste, wie heiß das Volk sich nach der Macht sehnte, seine Unterdrücker zu vernichten. Traurig bittet ER sie: Widerstrebt nicht dem Übel, sondern so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den anderen auch dar. &#8230; Vom Kreuz auf Golgatha her klingt durch die Zeiten das Gebet für einen Mörder und das Hoffnungswort an den sterbenden Übeltäter. Christus lebte in der Gegenwart Gottes, daher war IHM alles, was IHM begegnete, von der ewigen Liebe zum Segen der Welt bestimmt. Das diente IHM zum Trost und soll auch unsere Trostquelle sein.” (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen Seite 199, 200, 201)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Hat sich der Richter der Welt die Rache vorbehalten (5.Mose 32, 35), so binden sich die, welche Christi sanftes Joch aufnehmen, dessen Liebesgebot an die Finger und lassen ihren Wahlspruch sein: Wir vergessen keines Dinges eher als des angetanen Unrechts.&#8221; (Büchner, Realkonkordanz: &#8220;Rache&#8221;)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Wer soll sogar durch die Macht der Liebe bedrängt und besiegt werden? Matthäus 5, 43-47</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Welchen Zusatz haben die Pharisäer gemacht um ihrem Feindeshass Raum und Rechtfertigung geben zu können? 3. Mose 19,18; Matthäus 5,43</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das war der Geist des Gesetzes, das die Schriftgelehrten zu einem kalten und strengen Regelbuch herabgewürdigt hatten. Sie hielten sich für besser als andere Menschen und glaubten durch ihre Geburt als Israeliten bei Gott besondere Vorzüge genießen zu können. Jesus dagegen machte die Gesinnung versöhnlicher Liebe zum Beweisstück dafür, on jemand sittlich wertvoller sei als die verachteten Zöllner und Sünder.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen Seite 203)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Ist nach diesen Worten der Bergpredigt die Teilnahme des Christen am Krieg, in dem der Feind zerschmettert werden soll, noch irgend vertretbar? Matthäus 26,52; Offenbarung 13,10 (Mittelsatz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wir Christen führen nicht mehr das Schwert gegen ein Volk und wir lernen nicht mehr die Kriegskunst, da wir durch Jesus der unser Führer ist, Söhne des Friedens geworden sind.&#8221; (Origenes 3.Jahrh. nach Christus) “Jede Uniform, die das Wahrzeichen eines unerlaubten Berufes ist, ist bei uns verboten.” (Tertullian, 200 nach Christus)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Nur in welcher Gesinnung können wir als Kinder unseres Vaters im Himmel wirken und bestätigt werden? 1.Johannes 3, 11-16; 4,17.18 ; 2.Petrus 1, 7-9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Zu welch hohem Heiligungsziel sollen wir durch das Vorbild und die Lehre Christi und durch den wahren Geist des Gesetzes emporwachsen? Matthäus 5, 48</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;So wird seine Liebe, wenn wir sie in uns aufnehmen auch uns freundlich und gütig machen&#8230;.. gegen die Irrenden, ja selbst gegen die Schuldigsten und Sündhaftesten. Durch Liebe wird die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt. ..die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen Seite 204, 207 )</span></ul>
	<p><span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong>Gott sieht auf den Charakter</strong></span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Wir sollten wissen, was wir tun müssen, um gerettet zu werden. Liebe Geschwister, wir sollten nicht mit der allgemeinen Strömung dahintreiben. Unsere gegenwärtige Aufgabe ist es, von der Welt auszugehen und uns von ihr zu lösen. Nur so können wir mit Gott wandeln, wie Henoch es tat. Göttlicher Einfluss verband sich unaufhörlich mit seinem menschlichen Bemühen. Wie er werden auch wir zu einem starken, lebendigen und tätigen Glauben aufgerufen; das ist die einzige Möglichkeit, um mit Gott zusammenzuwirken. Wir müssen den, im Worte Gottes ausgesprochenen Forderungen nachkommen, oder wir müssen in unseren Sünden sterben. Wir müssen wissen. Wo unser Wesen durch die Gnade Christi einer sittlichen Änderung bedarf, um für die Wohnungen “droben” geschickt zu werden. In der Furcht Gottes sage ich euch: Wir stehen in gleicher Gefahr wie die Juden - während um uns her das strahlende Licht der Wahrheit leuchtet, wissen wir nichts von der Liebe und von der Kraft Gottes .</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong>Wir sollten unseren Glauben durch unser handeln bezeugen</strong></span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Ein herzliches Verlangen sollte sich bekunden, mehr von dem Geist Christi erfüllt zu sein; denn hierin liegt die Stärke der Gemeinde. Satan ist bemüht, Gottes Kinder vom rechten Wege fortzulocken. Ach wie wenig Liebe besitzen wir zu Gott und zueinander! Wohnen das Wort und der Geist der Wahrheit in unseren Herzen, so lösen sie uns von der Welt. Die unveränderlichen Grundsätze der Wahrheit und Liebe binden die Herzen aneinander und die Kraft dieser Gemeinschaft entspricht dem Maß der Gnade und Wahrheit, dessen wir uns erfreuen. Es wäre gut, dass wir alle den göttlichen Spiegel zur Hand nähmen und in ihm unser Wesen betrachteten. Wir sollten uns davor hüten, die Warnungen vor Gefahren und die Ermahnungen des Wortes Gottes unbeachtet zu lassen. Werden sie nicht beachtet und werden die Charakterfehler nicht überwunden, dann überwältigen diese Fehler eines Tages den, der sie hat, und er gerät in Irrtum, Abfall und offene Sünden. Wer den höchsten sittlichen Stand nicht erreicht, verliert mit der Zeit die Kraft, den gegenwärtigen Stand zu bewahren. Darum, wer sich lässt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, dass er nicht falle. (1.Korinther 10, 12 ).” Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das zuvor wisset, so verwahret euch, dass ihr nicht durch den Irrtum der ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und entfallet aus eurer eigenen Festung. Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes JESU CHRISTI “ (2.Petrus 3, 17. 18)</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;">E.G. White in Test. V Seite 532 ff (1889)</span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 12: Der Geist des Gesetzes II</title>
		<link>http://sabbatschule.de/?p=19</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2005 23:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
	<category>10 Gebote-Gesetz</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;&#8230; und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott.&#8221; ( R&#246;m. 2, 29 )
	
1. Mit welchen Worten zeigte der Herr Jesus in seiner gewaltigen Predigt, dass die Buchstabengerechtigkeit der Pharis&#228;er zur Erlangung des ewigen Lebens nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;&#8230; und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott.&#8221; ( R&ouml;m. 2, 29 )</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Mit welchen Worten zeigte der Herr Jesus in seiner gewaltigen Predigt, dass die Buchstabengerechtigkeit der Pharis&auml;er zur Erlangung des ewigen Lebens nicht reicht? Matth. 5, 20</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die J&uuml;nger waren oft durch Tadel und Vorw&uuml;rfe derer, die sie als Glaubenslehrer zu verehren gewohnt waren, vor den Kopf gesto&#223;en und in Gewissensnot gebracht worden. Jesus entschleierte ihren Betrug. Er erkl&auml;rte einfach, dass die Gerechtigkeit, auf die die Pharis&auml;er so gro&#223;en Nachdruck legten, ohne Wert sei. Die Juden hatten den Anspruch erhoben, vor Gott als ein Volk von Gerechten zu gelten und bei ihm in besonderem Ansehen zu stehen; Christus indessen wies nach, dass ihrer Religion das Salz des Glaubens fehlte. All ihr frommes Gebaren, ihre menschlichen Kl&uuml;geleien und Br&auml;uche, selbst ihre prahlerische Erf&uuml;llung der &auml;u&#223;erlich aufgefassten Gebote konnte ihnen nicht zur Heiligkeit verhelfen. Sie hatten keine reinen Herzen und kein edles, Christusgem&auml;&#223;es Wesen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 182)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Was fehlte ihnen trotz ihres gestrengen Gesetzeseifers? 1. Kor. 13, 1-3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Nur welcher Glaube und welche Religion ist ein Wohlgeruch f&uuml;r den Herrn und hat die Verhei&#223;ung des zuk&uuml;nftigen Lebens? Gal. 5, 6; R&ouml;m. 13, 8-10</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Gesetzesreligion reicht nicht aus, den Menschen in Einklang mit Gott zu bringen. Die harte, starre Strenggl&auml;ubigkeit der Pharis&auml;er, der es an Demut, Mitgef&uuml;hl und Liebe fehlte, konnte S&uuml;ndern nur ein Stein des Ansto&#223;es sein. Jene Leute glichen dem Salz, das seine W&uuml;rzkraft verloren hat. War ihr Wirken doch nicht von der Kraft begleitet, die Welt vor dem Verderben zu bewahren. Der einzig wahre Glaube ist der, &#8216;der durch die Liebe t&auml;tig ist&#8217;. Nur er vermag auch die Seele zu l&auml;utern. Dem Sauerteig gleich durchdringt und wandelt er das ganze Wesen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 182)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Wie trefflich hat der Geist der Weissagung die Entwicklung einer pharis&auml;ischen Geistesrichtung unter dem Adventvolk vorausgesehen und uns davor gewarnt?</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Geistliche Dinge sind nicht erkannt worden. Schein und mechanische Betriebsamkeit sind erh&ouml;ht worden, als w&auml;ren sie eine Machtd, w&auml;hrend die Tugenden der wahren Vortrefflichkeit, edle Fr&ouml;mmigkeit und Heiligkeit des Herzens erst in zweiter Linie Beachtung fanden. Das, was das erste h&auml;tte sein sollen, wurde zum Letzten gemacht.&#8221; (E.G. White in Review and Herald, 27.2.1894)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die f&uuml;nf t&ouml;richten Jungfrauen hatten Lampen (dies bedeutet eine Kenntnis der Schrift-Wahrheiten), aber sie hatten die Gnade Christi nicht. Tag f&uuml;r Tag machten sie eine Runde von Zeremonien und &auml;u&#223;erlichen Pflichten mit, aber ihr Dienst war ohne Leben, ohne die Gerechtigkeit Christi. Die Sonne der Gerechtigkeit schien nicht in ihre Herzen und Sinne. Auch hatten sie nicht die <strong>Liebe zur Wahrheit</strong>, welche Leben und Charakter dem Bild und der &Uuml;berschrift Christi anpasst. Ihre Religion war eine d&uuml;rre Schale, ohne einen wahren Kern. Sie hielten fest an den Formen der Lehre, aber sie waren betrogen in ihrem christlichen Leben voller Selbstgerechtigkeit und verfehlten, die Lektionen in der Schule Christi zu lernen, welche, wenn befolgt, sie weise zur Erl&ouml;sung gemacht h&auml;tte.&#8221; (E.G. White in Review and Herald, 27.3.1894)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Was fand der HERR hinter der Buchstabenfr&ouml;mmigkeit der &auml;u&#223;erlich strengen Gesetzeseiferer? Matth. 23, 27.28</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Menschenwesen atmet Pharis&auml;ergeist. Wenn der Heiland den Gegensatz zwischen seinem Geist und der Denkweise der Schriftgelehrten hervorhebt, ist seine Lehre daher zu allen Zeiten anwendbar.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 208)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     a) Was haben sie sogar in ihrem blinden Eifer umgesto&#223;en? Mark. 7, 9-12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Welche wahre gl&auml;ubige Herzenseinstellung kann uns vor dem Pharis&auml;ismus und seinen verderblichen Folgen bewahren? Luk. 18, 13; 17, 10; Phil. 3, 9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Nicht nur am Anfang des Christenlebens ist diese Selbst&uuml;bergabe n&ouml;tig; bei jedem Schritt himmelw&auml;rts muss sie erneut vollzogen werden. Gute Werke, die wir tun, entspringen s&auml;mtlich einer Kraft, die au&#223;erhalb unserer selbst liegt. Deshalb ist es so wichtig, dass das Herz sich immer wieder Gott zuwendet, dass wir immer wieder aufrichtig und reuevoll unsere S&uuml;nden bekennen und unsere Seele vor ihm dem&uuml;tigen. Nur bei st&auml;ndiger Selbstverleugnung und in Verbindung mit Christus k&ouml;nnen wir sicher wandeln &#8230; Mit jedem Schritt, der uns in unserer christlichen Erfahrung voranbringt, vertieft sich unsere Reue.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 120.121)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. An welchem Beispiel zeigt Jesus, dass schon durch unedle Beweggr&uuml;nde des Herzens und durch Worte das himmlische Gesetz &uuml;bertreten wird? Matth. 5, 21-22</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Gott hat uns durch die Hingabe seines Sohnes zu unserer Erl&ouml;sung bewiesen, welch hohen Wert er auf jeden einzelnen Menschen legt, und gestattet es deshalb keinem Menschen, ver&auml;chtlich von dem andern zu reden &#8230; Selbst die verkommensten Menschen m&uuml;ssen mit Achtung und Nachsicht behandelt werden. Gott wird uns f&uuml;r jedes ver&auml;chtliche Wort, mit dem wir Menschen verletzt haben, f&uuml;r die Christus sein Leben dahingab, zur Verantwortung ziehen &#8230; &#8216;Wer aber sagt: Du Narr! der ist des h&ouml;llischen Feuers schuldig.&#8217; Im alten Testament wurde das Wort Narr gebraucht, um einen Abtr&uuml;nnigen oder einen ganz und gar dem B&ouml;sen ergebenen Menschen zu bezeichnen. Jesus sagt, wer seinen Bruder als Abtr&uuml;nnigen oder Gottesver&auml;chter verdammt, der bewies damit, dass er selbst dies Urteil verdient hat.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 185.186)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. In welcher Erfahrung mit Satan ist uns Christus im Gebrauch der Worte ein Vorbild? Judas 9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Wie ernst lehrt der HERR in der geistlichen Bedeutung des Gesetzes die Vers&ouml;hnungs- und Vergebebereitschaft? Mark. 11, 25.26</ul>
	<ul>
a) Was muss sogar sofort unterbrochen werden, wenn der Bruder etwas hat wider uns? Matth. 5, 23.24</ul>
	<ul>
b) An was sollen wir gedenken, wenn der Geist der Unvers&ouml;hnlichkeit uns bet&ouml;ren will? Eph. 4, 32; Kol. 3, 13; Matth. 6, 12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Unser Bruder mag uns ein gr&ouml;&#223;eres Unrecht zugef&uuml;gt haben als wir ihm; das &auml;ndert jedoch nichts an unserer Verantwortlichkeit. Treten wir vor Gott, und es kommt uns in den Sinn, dass ein anderer etwas gegen uns hat, dann schieben wir besser unsere Gabe des Gebetes der Danksagung oder unsere Spende auf, begeben uns zu unserem Bruder, mit dem wir in Zwietracht geraten sind, bekennen ihm in Demut unsere S&uuml;nde und bitten ihn um Verzeihung. Haben wir irgendwie unseren Bruder benachteiligt oder gesch&auml;digt, dann machen wir den Schaden wieder gut. Haben wir unabsichtlich falsches Zeugnis abgelegt, seine Aussagen unrichtig wiedergegeben, seinen guten Ruf auf irgendeine Weise beeintr&auml;chtigt, dann gehen wir hin zu denen, die unsere Auslassungen vernommen haben, und nehmen all unsere sch&auml;dlichen Entstellungen zur&uuml;ck &#8230; Es w&auml;re ein elendes Possenspiel, wollte jemand &auml;u&#223;erlich bekunden, dass er an den Gott der Vatermilde glaubt, w&auml;hrend er in seinem Geiste von Lieblosigkeit belastet ist.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 188.187)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Welch schwere Folgen zieht die Unvers&ouml;hnlichkeit nach sich? Matth. 18, 21-35</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Vielleicht hat er bereits einmal Vergebung empfangen; doch durch seine Unvers&ouml;hnlichkeit zeigt er, dass er Gottes verzeihende Liebe jetzt zur&uuml;ckweist und sich von ihm getrennt hat. Darum ist seine gegenw&auml;rtige Lage dieselbe wie damals, als er Vergebung empfing. Weil er seine Bu&#223;e widerrief, liegt die Last der S&uuml;nden auf ihm, als h&auml;tte er nie bereut. &#8230; Nicht weil wir vergeben, sondern wie wir vergeben, wird uns vergeben.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 189)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Mit welchen kleinsten Regungen in der Tiefe der menschlichen Seele beginnt schon die &Uuml;bertretung des Gesetzes? Matth. 5, 27.28</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;In Kapernaum f&uuml;hrten die r&ouml;mischen Beamten offen ihre aufgeputzten Geliebten aus. Das feierliche Schweigen des Sees wurde oft durch ausgelassenes Rufen unterbrochen, das von den Lustbooten herkam, die das Wasser durchfuhren. Die Zuh&ouml;rerschar Jesu erwartete von IHM eine scharfe Verurteilung dieser Art von Menschen. Stattdessen mussten sie zu ihrer Verwunderung wahrnehmen, dass er die Schlechtigkeit ihrer eigenen Herzen blo&#223;legte. Wenn jemand b&ouml;se Gedanken hegt und pflegt, selbst in der geheimsten Kammer seines Herzens, ist das nach Jesu Wort ein Zeichen, dass die S&uuml;nde im Herzen regiert. Die Seele ist noch voller Bitterkeit des B&ouml;sen, liebt noch in Banden der S&uuml;nde.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 189)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;&#8230; die b&ouml;sen Gedanken werden entweder von Satan unmittelbar eingegeben (1. Mose 3, 5; 1. Chron. 22, 1; Joh. 13, 2) oder sie werden von Menschen selbst hervorgebracht und sind die verfluchten Stammeltern, von denen alle S&uuml;nden geboren werden; sie kuppeln die b&ouml;sen L&uuml;ste zusammen, und machen Anschl&auml;ge, dieselben zu erf&uuml;llen.&#8221; (B&uuml;chner, Realkonkordanz: Gedanken)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Wie k&ouml;nnen b&ouml;se Gedanken niedergezwungen werden? Spr&uuml;che 4, 23; 2. Kor. 10, 4.5</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">B&ouml;se Gedanken k&ouml;nnen besiegt werden:</span></p>
	<ul><span style="font-size: 10pt;"></p>
	<li>a) durch eine gr&uuml;ndliche Bekehrung</li>
	<li>b) durch einen anhaltenden Kampf wider dieselben</li>
	<li>c) durch gute Gedanken</li>
	<li>d) durch and&auml;chtiges Gebet</li>
	<li>e) durch Wachsamkeit</li>
	<li>f) durch m&auml;&#223;iges Leben</li>
	<li>g) durch geh&ouml;rige Arbeit</li>
	<li>h) durch Vermeidung aller s&uuml;ndlichen Gelegenheiten</li>
	<p></span></ul>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&Uuml;berhaupt, wer sein Herz eine Werkstatt des Heiligen Geistes sein l&auml;&#223;t, der wird diese Rebellen durch Gottes Beistand zu Paaren treiben.&#8221; (B&uuml;chner: Realkonkordanz: Gedanken)</p>
	<p></span><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Welche tiefsinnige Lehre gibt uns der HERR bez&uuml;glich des Auges, dem gr&ouml;&#223;ten Einfallstor f&uuml;r s&uuml;ndliche Anregung? Matth. 5, 29<br />
Was fordert der Herr bez&uuml;glich der Hand, als dem Ausfallstor der b&ouml;sen Tat? Matth. 5, 30</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;F&uuml;r die &Uuml;bergabe des Willens an Gott wird das Bild vom Ausrei&#223;en des Auges oder Abhacken der Hand gebraucht. Oft meinen wir, sich dem Willen Gottes zu unterwerfen bedeute, verst&uuml;mmelt oder verkr&uuml;ppelt durch das Leben zu gehen. Aber Jesus spricht, es sei besser, dass das Ich verst&uuml;mmelt, verwundet und verkr&uuml;ppelt werde, als dass das ewige Leben verloren gehe. Was dir als Mi&#223;geschick erscheinen mag, ist Zugang zu h&ouml;chster Gl&uuml;ckseligkeit. (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 190.191)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Wie hart muss die fleischliche Seite unseres Wesens angefasst und angeschlagen werden, damit wir als Gottesk&auml;mpfer und &Uuml;berwinder ins Reich Gottes eingehen d&uuml;rfen? 1. Mose 32, 26.32.33</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Jakob begriff den Sieg des &uuml;berwindenden Glaubens erst, als er sich dem Engel des Bundes hilflos und lahm an die Brust geworfen hatte. Nun war er auch des g&ouml;ttlichen F&uuml;rstentums w&uuml;rdig.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 192)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Mit welchen Worten best&auml;tigt der HERR in der Bergpredigt die Unaufl&ouml;slichkeit der Ehe? Matth. 5, 31.32</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Jesus sprach es in der Bergpredigt ganz klar aus, dass die Aufl&ouml;sung der ehelichen Verbindung unstatthaft sei, wenn es sich nicht gerade um Treubruch der einen Seite handelt &#8230; Doch genau wie in den Tagen Christi sind auch heute die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse so beschaffen, dass nur eine traurige Verunstaltung vom g&ouml;ttlichen Edelbild dieses heiligen Bundes &uuml;brigbleibt.<br />
Bei alledem aber bietet die Heilsbotschaft Christi denen einen Trost, die der Entt&auml;uschung Bitterkeit empfinden mussten, als sie Kameradschaft und Gl&uuml;ck zu erjagen hofften.<br />
Geduld und Edelmut, die Christi Geist mitteilt, werden ihr bitteres Los vers&uuml;&#223;en.<br />
Ein Herz, worin Christus Wohnung genommen hat, wird seiner Liebe so voll und zufrieden, dass es sich nicht mehr in dem Wunsche verzehren kann, anderer Beachtung und Teilnahme auf sich gelenkt zu sehen.<br />
Durch die Hingabe der Seele an Gott kann seine Weisheit an ihr vollbringen, was menschlicher Weisheit unm&ouml;glich ist.<br />
Durch die Offenbarung seiner Gnade k&ouml;nnen Herzen, zwischen denen es fremd und kalt geworden war, durch festere und dauerhaftere als irdische Bande zusammengef&uuml;gt werden, n&auml;mlich durch die goldenen Bande einer Liebe, die sich in der Versuchung bew&auml;hrt.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 192.194.195)</span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 11: Der Geist des Gesetzes I</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2005 23:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
	<category>10 Gebote-Gesetz</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Darum feget den alten Sauerteig aus, auf dass ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr unges&#228;uert seid.&#8221; ( 1. Kor. 5, 7 )
	
1. Wer war es, der aus der Herrlichkeitswolke auf dem Berg Sinai unter Blitz und Donner die Gebote verk&#252;ndigte und sie mit feurigem Finger in die zwei Tafeln schrieb? 1. Kor. 10, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Darum feget den alten Sauerteig aus, auf dass ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr unges&auml;uert seid.&#8221; ( 1. Kor. 5, 7 )</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Wer war es, der aus der Herrlichkeitswolke auf dem Berg Sinai unter Blitz und Donner die Gebote verk&uuml;ndigte und sie mit feurigem Finger in die zwei Tafeln schrieb? 1. Kor. 10, 1-4; Neh. 9, 12-14</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es war Christus, der auf dem Berg Sinai unter Donner und Blitz das Gesetz verk&uuml;ndet hatte. Die Herrlichkeit Gottes gl&uuml;hte als verzehrendes Feuer auf dem Gipfel, und der ganze Berg bebte angesichts des Ewigen. Die Scharen Israels hatten sich in den Staub gebeugt und lauschten ehrfurchtsvoll der Verk&uuml;ndigung der heiligen Satzungen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 174)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Aus welchem Beweggrund gab Gott dem Menschen das Gesetz und brachte es am Sinai wieder in Erinnerung? 5. Mose 3, 2.3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Als das Gesetz gegeben wurde, brauchte Israel, das in langer Fron der &#8730;gypter niedergezwungene Volk, eine kraftvolle und gro&#223;artige Gottesoffenbarung. Doch war der Offenbarungsgott trotzdem ein Gott der Liebe &#8230; Das sinaitische Gesetz ist aus dem g&ouml;ttlichen Grundzug der Liebe entsprossen; es ist eine Offenbarung himmlischer Ordnung von der ganzen Erde.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 174.175)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. In welcher Hingabe und Weihe zu Gott war Jesus zum Opfer f&uuml;r die Menschheit bereit? Psalm 40, 8.9<br />
Welche unver&auml;nderlichen Grunds&auml;tze des Reiches Gottes hat Jesus in der Bergpredigt im wahren Sinn und Geist erh&ouml;ht? Jes. 42, 1-4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sonnigen Himmel &uuml;ber sich, Stille ringsumher, nur dann und wann durch Vogelsang unterbrochen, legte Jesus die Grundz&uuml;ge seines Reiches dar. Und doch war das, was er an jenem Tage vor dem Volk in Worte der Liebe kleidete, nichts anderes als was er vom Sinai in Gesetzesform verk&uuml;ndet hatte.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 174)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Welches Reinigungsziel ist durch das Gesetz dem Volke Gottes gegeben? 2. Mose 19, 5.6; Hebr. 10, 14-16; Offb. 14, 12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Den Zweck seines Gesetzes hat Gott mit seinen Worten an Israel erkl&auml;rt: &#8216;Ihr sollt heilige Leute vor mir sein.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 175)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Was &uuml;bersah das Bundesvolk des fleischlichen Israels im Hinblick auf die tiefe Bedeutung des Gesetzes? R&ouml;m. 7, 14; 8, 7</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Israel konnte indessen den geistlichen Gehalt des Gesetzes nicht erfassen. Nur zu oft war ihr angeblicher Gehorsam nichts als eine Erf&uuml;llung von Formen und Vorschriften, w&auml;hrend er doch Hingabe des Herzens an die Herrschaft der Liebe sein sollte. Als Jesus in seinem Wesen und Wirken den Menschen die Heiligkeit, Barmherzigkeit und Vaterliebe Gottes vorlebte und den Unwert ver&auml;u&#223;erlichten Gehorsams an den Tag brachte, konnten ihn die j&uuml;dischen F&uuml;hrer nicht begreifen und zeigten sich daher auch nicht empf&auml;nglich. Nach ihrer Ansicht nahm ER es viel zu leicht mit dem Gesetzesgehorsam. Als ER ihnen daher den Gehalt ihrer g&ouml;ttlich verordneten Religions&uuml;bung offenbarte, beschuldigten sie IHN der Aufl&ouml;sung des Gesetzes, eben weil sie nur die Schale vor Augen hatten.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 175)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     a) Welche geistliche Hilfe zur Erf&uuml;llung des Gesetzes wollte Israel nicht annehmen? R&ouml;m. 9, 31-33</ul>
	<ul>     b) Was musste der HERR trotz des Buchstabeneifers Israels beklagen? Hes. 20, 10-13.21
</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Welch ungeheurer Unterschied bestand zwischen dem Leben und der Predigt Christi zu der &auml;u&#223;erlichen Scheinheiligkeit der Pharis&auml;er und Schriftgelehrten? Matth. 7, 29; 15, 3.7-9; Joh. 7, 19</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn Christi Rede auch Ruhe atmete, war sie doch von so tiefem Ernst und solcher Kraft, dass sie die Herzen der H&ouml;rer ersch&uuml;tterte &#8230; Die Pharis&auml;er merkten gar bald, welcher Abgrund sich zwischen ihrer Lehrweise und der des HERRN auftat. Sie beobachteten, dass die Gr&ouml;&#223;e, Reinheit und Sch&ouml;nheit der Wahrheit sich mit ihrer ganzen veredelten Macht in viele Herzen hineinsenkte. Die g&ouml;ttliche Liebe und das Mitgef&uuml;hl des Heilandes gewannen IHM die Herzen der Menschen &#8230; Deshalb folgten sie IHM mit entschlossener Feindseligkeit in der Hoffnung, eines Tages k&ouml;nnte sich die Gelegenheit bieten, IHM die Gunst der Masse abwendig zu machen und dann beim Hohen Rat seine Verurteilung und seinen Tod durchzusetzen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 175.176)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Wie ernst und mahnend ist auch uns als dem geistlichen Israel die Warnung vor einem nur &auml;u&#223;erlichen Gesetzes- und Formendienst gegeben? 2. Kor. 3, 6; Joh. 6, 43</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es gibt viele, welche zu denken scheinen, dass &auml;u&#223;erliche Beobachtung gen&uuml;gend ist f&uuml;r die Erl&ouml;sung. Aber F&ouml;rmlichkeiten allein, strenge Befolgung religi&ouml;ser &Uuml;bungen, werden den Frieden Gottes, der h&ouml;her ist als alle Vernunft, nicht bringen k&ouml;nnen. <strong>Jesus allein</strong> kann uns Frieden geben.&#8221; (Review and Herald, 1890)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sie m&ouml;gen eine gesetzliche Religion haben, eine Form der Gottseligkeit, sie m&ouml;gen als ein Licht in der Gemeinde erscheinen, die ganze mechanische Betriebsamkeit mag recht zu wirken scheinen; und doch mag die Gemeinde so hilflos und verlassen sein von der Gnade Gottes, wie die H&uuml;gel Gilboas von Tau und Regen.&#8221; (Review and Herald, 31.1.1893)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Mit welchen Worten hat Jesus allen, die im Namen Christi das Gesetz aufheben wollen, die Waffen aus der Hand genommen? Matth. 5, 17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Jesus war auf dem Berg von Sp&auml;hern umgeben. W&auml;hrend er die Grundz&uuml;ge der Gerechtigkeit entwickelte, setzten die Pharis&auml;er das Geschw&auml;tz in Umlauf, dass seine Lehre in Widerspruch stehe zu den Geboten, die Gott vom Sinai gegeben habe. Der Heiland sagte jedoch nichts, was geeignet war, den Glauben an die Religion und die Br&auml;uche zu ersch&uuml;ttern, die durch Mose gegeben waren. Hatte doch der gro&#223;e F&uuml;hrer Israels alles Licht, mit dem er den Pfad Israels erleuchtete, von Christus empfangen. W&auml;hrend viele in ihren Herzen sprechen, dass Christus gekommen sei, das Gesetz auszul&ouml;schen, hat dieser ganz unmi&#223;verst&auml;ndlich seine Stellung zu den g&ouml;ttlichen Geboten kundgetan.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 176)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Wie unersch&uuml;tterlich hat Jesus, der Gottessohn, durch welchen der Vater alles schuf, die Unantastbarkeit und ewige Verbindlichkeit der heiligen 10 Gebote verb&uuml;rgt? Matth. 5, 18; 5. Mose 4, 2; Spr. 30, 6<br />
Wird der heilige Gott je die Sittenschranken seines Gesetzes &auml;ndern? Psalm 89, 35; Mal. 3, 6 (erster Satz); Jak. 1, 17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Den Versuch, Gottes Gesetz zu beseitigen, unternahm Satan bei den s&uuml;ndlosen Bewohnern des Himmels. Damit schien er eine Zeit lang Erfolg zu haben &#8230; Als angek&uuml;ndigt wurde, dass er mit allen seinen Anh&auml;ngern aus den St&auml;tten der Wonne ausgesto&#223;en werden m&uuml;sse, erkl&auml;rte der R&auml;delsf&uuml;hrer k&uuml;hn, er verachte des Sch&ouml;pfers Gesetz &#8230; Er schm&auml;hte die g&ouml;ttlichen Satzungen als eine Beschr&auml;nkung ihrer Freiheit und erkl&auml;rte, dass es seine Absicht sei, das Gesetz abzuschaffen, damit die Heerscharen des Himmels, von diesem Zwang befreit, zu einem erhabeneren, herrlichen Dasein gelangen k&ouml;nnten.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 305; Der gro&#223;e Kampf, S. 502</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Wie hat Jesus in seinem Erdenleben das Gesetz erhoben? Jes. 42, 21</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Seine Sendung bestand darin, &#8216;dass er das Gesetz herrlich und gro&#223; mache&#8217;. Er sollte die geistliche Beschaffenheit des Gesetzes offenbaren, seine allumfassenden Grundlagen aufdecken und seine ewige G&uuml;ltigkeit darlegen. O Jesus in Deiner Sch&ouml;ne, was sind die ehrenhaftesten und edelsten Menschen gegen Dich! &#8230; Du, Dich opfernder Erl&ouml;ser, warst auf Deinem Liebesgang &uuml;ber die Erde ein lebendiges Gesetz Gottes! Durch Dein Leben ist es offenbar geworden, dass die Liebe von oben, dass christliche Lebensf&uuml;hrung auf den Gesetzen der ewigen Gerechtigkeit beruht &#8230; Durch seinen eigenen Gehorsam gegen das Gesetz hat Christus dessen Unwandelbarkeit bezeugt und den Beweis erbracht, dass alle S&ouml;hne und T&ouml;chter auch diesen vollkommenen Gehorsam aufbringen k&ouml;nnen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 178</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Wo soll im neuen Bund das Gesetz Gottes eingeschrieben werden? Hebr. 8, 10<br />
Welche Strafe erwartet diejenigen, die sich vermessen eines der kleinsten Gebote aufzul&ouml;sen? Matth. 5, 19; Jes. 51, 7-8</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;&#8216;Er wird der Kleinste hei&#223;en&#8217; bedeutet, dass er dort keine St&auml;tte finden wird. Denn wer mutwillig ein Gebot &uuml;bertritt, bricht sie dem Geiste und der Wahrheit nach allesamt &#8230; Und das ist tats&auml;chlich eine Verleugnung Gottes, Auflehnung gegen die Gesetze seiner Herrschaft.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 180)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. In welcher Einstellung werden die &#8220;&Uuml;brigen von des Weibes Samen&#8221; im Schlu&#223;kampf gegen die Macht der Gesetzlosigkeit und Gottesfeindschaft den Sieg erlangen? Offb. 12, 17; 14, 12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     a) Wie listig wird Satan arbeiten, um, wenn m&ouml;glich auch die Auserw&auml;hlten zu verf&uuml;hren? Matth. 24, 24.12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Der Antichrist wird seine erstaunlichen Werke vor unseren Augen ausf&uuml;hren. Das Nachgebildete wird dem Echten so genau gleichen, dass es unm&ouml;glich sein wird, beide zu unterscheiden, au&#223;er durch die Heilige Schrift. Mit ihrem Zeugnis muss jede Behauptung und jedes Wunder gepr&uuml;ft werden. Jene, die versuchen, allen Geboten Gottes zu gehorchen, werden angefeindet und verlacht werden &#8230; Nur wer seine Seele mit der Wahrheit der Bibel gest&auml;rkt hat, wird den letzten gro&#223;en Kampf &uuml;berstehen.&#8221; (Der gro&#223;e Kampf, S. 594)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     b) Mit welchem Sieges- und Jubellied werden die wahren Gotteskinder, die treu bewahrt haben die Gebote Gottes und den Jesusglauben, ihren Sieg am gl&auml;sernen Meer feiern? Offb. 15, 2.3
</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wir alle wurden von der Wolke umh&uuml;llt und wurden sieben Tage aufw&auml;rts getragen zu dem gl&auml;sernen Meer, wo Jesus mit eigener Hand die Kronen auf unsere H&auml;upter setzte.&#8221; (Erfahrungen und Gesichte, S. 14)</span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 10: Ihr seid das Licht der Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2005 16:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Denn ihr wart weiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in dem HERRN.&#8221; ( Eph. 5, 8 )
	
1. Wer ist der Ursprung und der Urquell alles Lichtes? 1. Mose 1, 3

	     a) Welche Licht- und Herrlichkeitsf&#252;lle strahlt das heilige Wesen des gro&#223;en Gottes aus? Hes. 1, 26-28; Ps. 104, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Denn ihr wart weiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in dem HERRN.&#8221; ( Eph. 5, 8 )</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Wer ist der Ursprung und der Urquell alles Lichtes? 1. Mose 1, 3
</ul>
	<ul>     a) Welche Licht- und Herrlichkeitsf&uuml;lle strahlt das heilige Wesen des gro&#223;en Gottes aus? Hes. 1, 26-28; Ps. 104, 2; 1. Tim. 6, 16</ul>
	<ul>     b) Wie Ehrfurcht gebietend zeigte sich die Gegenwart des gro&#223;en Gottes? &#8230;<br />
&#8230; bei der Gesetzgebung am Sinai? 5. Mose 5, 4.5.20-23<br />
&#8230; bei der Berufung von Mose? 2. Mose 3, 2-5<br />
&#8230; bei der Aufrichtung des Heiligtums? 4. Mose 9, 15.16</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Wie musste Mose die Herrlichkeit Gottes auf seinem Angesichte abschirmen, damit sich das Volk zu ihm nahen konnte? 2. Mose 34, 29.30.33<br />
In welcher Gestalt musste der Sohn Gottes seine himmlische Herrlichkeit verh&uuml;llen, um unter uns Menschen wandeln und wirken zu k&ouml;nnen? R&ouml;m. 8, 3; Joh. 1, 14</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Mose war ein Vorbild auf Christus. Als Israels F&uuml;rsprecher verh&uuml;llte er das Gesicht, weil das Volk seinen Glanz nicht ertragen konnte. So verh&uuml;llte Christus seine Gottheit in der menschlichen Natur, als er auf diese Erde kam. W&auml;re er dabei mir der Klarheit des Himmels umgeben gewesen, h&auml;tte er bei den s&uuml;ndhaften Menschen keinen Eingang gefunden. Sie h&auml;tten die Herrlichkeit seiner Gegenwart nicht ertragen k&ouml;nnen. Darum erniedrigte er sich und kam &#8216;in der Gestalt des s&uuml;ndlichen Fleisches&#8217; (R&ouml;m. 8, 3), damit er das gefallene Geschlecht gewinnen und zu sich empor heben k&ouml;nne.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 304)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Welchen himmlischen Sendungsauftrag sollte Jesus auf Erden erf&uuml;llen? Jes. 49, 5.6; Joh. 8, 12; 1, 4-9
</ul>
	<ul>     a) Welche herrliche Prophezeiung erf&uuml;llte sich durch die Menschwerdung des Gottessohnes? Matth. 4, 15.16</ul>
	<ul>     b) Was ist der Heiland denen, die ihr Herz der g&ouml;ttlichen Erleuchtung auftun? Mal. 3, 20 (4, 2); Offb. 21, 23 (letzter Satz)
</ul>
	<ul>     c) Welche Aufforderung richtet das Wort des HERRN an die Menschen, die in ihren S&uuml;nden tot sind und schlafen? Eph. 5, 14
</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Wie strahlte der Gottessohn das himmlische Herrlichkeitslicht der Liebe Gottes nach allen Seiten aus? Apg. 10, 37.38; Joh. 17, 4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Christus, der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, kam als das Licht der Welt auf diese Erde. Er wollte die Menschen zur Gotteserkenntnis f&uuml;hren. Die Schrift berichtet, dass Gott ihn &#8216;gesalbt hat mit dem heiligen Geist und Kraft; (ihn), der umhergezogen ist und hat wohlgetan&#8217;.<br />
Christus sprach in der Synagoge von Nazareth: &#8216;Der Geist des Herrn ist bei mir, darum dass er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verk&uuml;ndigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zersto&#223;enen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollen, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, und zu verk&uuml;ndigen das angenehme Jahr des HERRN.&#8217; (Luk. 4, 18.19)&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 318.319)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Wie brennend war das herzliche Verlangen des Erl&ouml;sers, das himmlische Licht auf der dunklen Erde anzuz&uuml;nden? Luk. 12, 49</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu schleudern. O was w&uuml;nschte ich mehr, als dass es schon brennte.&#8221; (Albrecht &Uuml;bersetzung)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Wozu sind die Kinder Gottes in dieser dunklen Welt berufen?<br />
Matth. 5, 14; Phil. 3, 18.19; Kol. 1, 27
</ul>
	<ul>     a) Was muss in dem Menschen geschehen, damit er als Licht in dieser Welt leuchten kann? 2. Kor. 4, 6; Eph. 3, 18.19; Kol. 1, 27</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Eine Pflanze w&auml;chst dadurch, dass sie aufnimmt, was Gott zur Erhaltung ihres Lebens vorgesehen hat. Sie senkt ihre Wurzeln in die Erde und nimmt Sonne, Tau und Regen sowie die lebenswichtigen Bestandteile der Luft in sich auf &#8230; Wie die Pflanze im boden, so sollen wir in Christus tief Wurzeln fassen; wie die Pflanze Sonne, Tau und Regen aufnimmt, so sollen wir unsere Herzen dem Heiligen Geist &ouml;ffnen &#8230; Halten wir unsere Gedanken auf Christus gerichtet, so wird er &#8230; Wie die Sonne der Gerechtigkeit mit &#8216;Heil unter ihren Fl&uuml;geln&#8217; (Matth. 13, 41.42) &#8230; &uuml;ber uns aufgehen.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 46)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>b) Womit m&uuml;ssen die Gl&auml;ubigen stets erf&uuml;llt sein, damit sie in dieser Welt st&auml;ndig Leuchten k&ouml;nnen? R&ouml;m. 5, 5 (letzter Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Im Werke Gottes vermag der Mensch aus sich heraus nichts. Niemand kann durch eigene Bem&uuml;hungen einen Lichttr&auml;ger Gottes aus sich machen. Allein das &#8730;l, das die himmlischen Boten in die goldenen R&ouml;hren gossen und das aus der goldenen Schale in die Lampen des Heiligtums flo&#223; - allein dieses &#8730;l erm&ouml;glichte ein ununterbrochenes helles Licht. Nur die Liebe Gottes, die unaufh&ouml;rlich auf den Menschen &uuml;berstr&ouml;mt, bef&auml;higt ihn, Licht zu spenden. Ungehemmt flie&#223;t das goldene &#8730;l der Liebe in die Herzen aller, die durch den Glauben mit Gott in Verbindung stehen, und bewirkt ein Leuchten guter Werke und wahrhaften Dienstes f&uuml;r Gott.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 320)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Was haben wir unter dem himmlischen Licht zu verstehen? Matth. 5, 16; Eph. 5, 8-10; 1. Joh. 4, 16.17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Was ist Licht? Es ist Fr&ouml;mmigkeit, G&uuml;te, Wahrhaftigkeit, Gnade, Liebe; es ist die Offenbarung der Wahrheit in Charakter und Leben.&#8221; (Review and Herald, 24. M&auml;rz 1891)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;So soll also die Gemeinde in der Nacht geistlicher Finsternis Gottes Ehre ausstrahlen, indem sie die Niedergebeugten aufrichtet und die Trauernden tr&ouml;stet &#8230; Das nat&uuml;rliche Licht ist ein Segen f&uuml;r die ganze Welt, auch f&uuml;r die Undankbaren, Gottlosen und Verderbten; genauso das Licht der Sonne der Gerechtigkeit. Die ganze Erde, eingeh&uuml;llt in der Finsternis von S&uuml;nde, Leid und Qual, muss durch die Erkenntnis der Liebe Gottes erleuchtet werden. Keine Glaubensgemeinschaft, keine Bev&ouml;lkerungsschicht darf ausgeschlossen bleiben von dem Licht, das vom Throne Gottes strahlt.&#8221;</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Mit Geduld ertragene Pr&uuml;fungen, dankbar empfangene Segnungen, tapfer &uuml;berwundene Versuchungen, Sanftmut, Freundlichkeit, Barmherzigkeit und herzliche Liebe - so hei&#223;en die Lichtstrahlen, die unser Wesen erleuchten, die uns von der Finsternis der Selbstsucht befreien, welche keinen Strahl der Lebenssonne ins Herz gelangen l&auml;sst.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 173)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Welch ernste Aufforderungen gibt der HERR durch den Propheten Jesaja an das letzte Volk, damit das so lange verhaltene Licht zum Durchbruch kommen kann? Jes. 58, 6-8; 57, 14</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Christus verlangt von seinen Nachfolgern nicht, dass sie danach streben sollen, zu leuchten. Er sagt vielmehr: Lasset euer Licht leuchten. Wer die Gnade Gottes aungenommen hat, der hat Licht in sich. Beseitige die Hindernisse, und alsbald wird die Herrlichkeit des HERRN sichtbar! Dann leuchtet dein Licht und durchdringt und vertreibt die Finsternis; und ohne dass du es willst, bist du von einem hellen Schein umgeben.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 321)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Der Sendungsauftrag des Christen kommt in einem bezeichnenden Amtsnamen im urchristlichen Gemeindeleben zum Ausdruck: &#8220;Episkopus&#8221; (griechisch) = &#8730;ltester, Aufseher. Die Namensbezeichnung &#8220;Episkopus&#8221;, auf deutsch: Bildwerfer, dient abgeleitet aus dem Griechischen f&uuml;r ein Instrument, mit welchem man ein eingelegtes Bild hinausleuchten (projezieren) kann. In diesem Sinne sollen auch die Christen das Bild Jesu Christi hinausleuchten in die dunkle Nacht.</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Welches gro&#223;e und feierliche Abschlu&#223;werk haben die &#8220;&Uuml;brigen&#8221; noch zu erf&uuml;llen, bevor der Herr kommen kann? Offb. 18, 1</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wir m&uuml;ssen Christus im Gesetz predigen. Dann wird Saft und Nahrung in dem Predigen sein. Und das wird der hungrigen Herde Gottes zur Speise dienen &#8230;&#8221; (Review and Herald, 11. M&auml;rz 1890)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das Kreuz von Golgatha muss unter den Menschen hoch erh&ouml;ht werden, damit es ihre Gem&uuml;ter gefangen nimmt und ihre Gedankenwelt durchdringt. Dann wird Kraft aus Gott ihr ganzes Wesen erf&uuml;llen, und sie werden ihre Kr&auml;fte dem Werk des Meisters weihen. Wer so arbeitet, wird Licht in die Welt strahlen - ein lebendiger Leuchter, die Erde zu erhellen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 172)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>a) Durch welch gro&#223;e Vers&auml;umnisschuld des Adventvolks ist das Werk von Offb. 18, 1 weit hinter der Zeit zur&uuml;ck?</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Ihre Herzen stehen nicht richtig vor Gott. Sie haben ihr Licht unter einen Scheffel gestellt. H&auml;tte jeder Streiter Christi seine Pflicht getan, h&auml;tte jeder W&auml;chter auf der Mauer Zions der Posaune einen deutlichen Ton gegeben, dann w&uuml;rde die ganze Welt schon eher die Warnungsbotschaft geh&ouml;rt haben. Aber das Werk ist weit hinter der Zeit zur&uuml;ck. W&auml;hrend die Menschen schliefen, hat Satan die Gelegenheit benutzt, uns zuvor zu kommen.&#8221; (Zeugnisse, Band 2, S. 37)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Man widerstand dem Lichte, das die ganze Erde mit seiner Klarheit erleuchten sollte, und durch die Handlungsweise unserer eigenen Br&uuml;der wurde in einem gro&#223;en Ma&#223;e jenes Licht von der Welt ferngehalten.&#8221; (E.G. White, Review and Herald, 13. M&auml;rz 1952)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>b) Was muss in unseren Herzen wieder geschehen, damit das Werk des HERRN in der Verk&uuml;ndigung des ewigen Evangeliums zur Vollendung kommen kann? Luk. 24, 32; R&ouml;m. 12, 11</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Welch heiliger Ruf ist heute durch den HERRN uns pers&ouml;nlich gegeben? Jes. 60, 1.2</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Der gro&#223;e Abfall wird zu einer geradezu mittern&auml;chtlichen Finsternis f&uuml;hren, die undurchdringlich ist wie ein h&auml;rener Sack. F&uuml;r das Volk Gottes wird es eine Nacht der Versuchung, der Tr&auml;nen und der Verfolgung um der Wahrheit willen sein. Aber aus dieser Finsternis wird Gottes Licht hervorbrechen &#8230;<br />
ER ruft seinem Volk zu:  &#8216;Mache dich auf, werde licht! denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf &uuml;ber dir.&#8217; &#8221; (Christi Gleichnisse, S. 317.318)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Wie soll die Gemeinde der &#8220;&Uuml;brigen&#8221; in ihrer Treue zu den himmlischen Grunds&auml;tzen der Wahrheit und Liebe offenbar werden? Jes. 40, 9.10; Matth. 5, 14.15</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sein Charakter muss allen kundwerden. Es gilt, in die Finsternis der Welt das Licht seiner Herrlichkeit, G&uuml;te, Gnade und Wahrheit zu werfen &#8230; Ebendas meint der Prophet Jesaja, wenn er sagt: &#8216;Jerusalem, du Predigerin, hebe deine Stimme auf mit Macht, hebe auf und f&uuml;rchte dich nicht; sage den St&auml;dten Juda&#8217;s: Siehe, da ist euer Gott! &#8230; Die letzten Strahlen des Gnadenlichts, die letzte Botschaft der Barmherzigkeit an die Welt ist eine Offenbarung des Liebe erf&uuml;llenden Wesens Gottes. Gleichzeitig sollen seine Kinder aber auch an sich selbst seine Herrlichkeit offenbaren &#8230; Das Licht der Sonne der Gerechtigkeit muss in guten Werken fortstrahlen: in Worten der Wahrheit und Taten der Heiligkeit.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 318</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Wie beharrlich scheint das Licht der Kinder Gottes in dieser dunklen Welt? Hiob 12, 4.5; Psalm 97, 11<br />
Welche Erfahrung d&uuml;rfen die treuen Jesusnachfolger mit dem Licht in ihrem Herzen machen? Spr. 4, 18; Rich. 5, 31 (letzter Teil)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Wie gro&#223; wird einmal die Herrlichkeit der Lichttr&auml;ger im Reiche des Vater sein? Matth. 13, 43; Dan. 12, 3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sie lebten in st&auml;ndiger, enger Verbindung mit Gott. &Uuml;ber ihnen war die Herrlichkeit des HERRN aufgegangen. In ihnen hatte das Licht der Erkenntnis Gottes sich widergespiegelt. Nun frohlocken sie im Glanz des K&ouml;nigs der K&ouml;nige, bereit zur Gemeinschaft des Himmels, da sie den Himmel im Herzen haben. Erhobenen Hauptes, unter den hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit, gl&uuml;cklich, dass ihre Erl&ouml;sung sich naht, gehen sie dem Br&auml;utigam entgegen und frohlocken: &#8216;Siehe, das ist unser Gott, auf den wir harren und er wird uns helfen.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 322)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><q>In Himmelsordnung reihen sich die G&auml;ste<br />
An Silbertafeln, viele Meilen lang -<br />
Trotzdem erkennen alle sich aufs beste;<br />
Auch eifert v&ouml;ll&#8217;ge Liebe nicht um Rang. -<br />
Zwar viel Geringe, die als &#8220;Letzte&#8221; galten,<br />
Im Reich des Lichts als &#8220;Erste&#8221; sich entfalten.</q></span>
</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bergpredigt Nr. 9: Ihr seid das Salz der Erde</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2005 12:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten.&#8221; (2. Kor. 2, 14)
	
1. Welches allgemeine Werturteil wird &#252;ber das nat&#252;rliche Salz abgegeben? Mark. 9, 50 (erster Satz)

	So wie der weise Sch&#246;pfer im Haushalt der Natur dem Meere das Salz beigef&#252;gt hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbart den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten.&#8221; (2. Kor. 2, 14)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Welches allgemeine Werturteil wird &uuml;ber das nat&uuml;rliche Salz abgegeben? Mark. 9, 50 (erster Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">So wie der weise Sch&ouml;pfer im Haushalt der Natur dem Meere das Salz beigef&uuml;gt hat, damit das Wasser nicht in F&auml;ulnis &uuml;bergeht und zersetzt wird, ebenso benutzt auch der Mensch das Salz zur Erhaltung von Nahrungsmitteln.<br />
&#8220;Das Salz wird seiner <strong>erhaltenden Eigenschaft</strong> wegen gesch&auml;tzt.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 163)</span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Welche weitere Eigenschaft des Salzes nutzt man in der Zubereitung der Speisen? Mark. 9, 50 (zweiter Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Wer ist im &uuml;bertragenen, geistlichen Sinn das Salz dieser Welt? Matth. 5, 13</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn Gott seine Kinder als Salz bezeichnet, so will er sie &uuml;ber seine Absicht belehren, sie in ihrem Gnadenstande zu Rettern ihrer Mitmenschen zu machen. Das Ziel, das Gott sich mit der Erw&auml;hlung eines Volkes vor aller Welt gesteckt hatte, war nicht nur, sie als seine S&ouml;hne und T&ouml;chter anzunehmen, sondern durch sie allen Menschen die heilsame Gnade zu vermitteln. Der Herr erw&auml;hlte Abraham nicht allein deshalb, damit dieser der besondere Freund Gottes sei. Er sollte auch der Mittler jener besonderen Gnade sein, mit der Gott die V&ouml;lker begl&uuml;cken wollte.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 163.164)</span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Was stellt im christlichen Leben die &#8220;W&uuml;rze des Salzes&#8221; dar? Kol. 4, 6</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die W&uuml;rze des Salzes stellt die Lebenskraft des Christen dar, die ihm aus der Liebe Jesu im Herzen, aus der das ganze Leben durchdringenden Gerechtigkeit Christi kommt. Die Liebe Christi dr&auml;ngt nach au&#223;en und packt an. Wohnt sie in uns, so wird sie auch auf andere &uuml;berstr&ouml;men. Wir m&uuml;ssen uns, bildlich gesprochen, so lange in deren N&auml;he stellen, bis ihre Herzen durch unsere selbstlose Teilnahme und Liebe erw&auml;rmt werden.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 164)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. In welchem hinweisenden Vergleich erkennen wir das Bild unserer Welt, die dem Verderben entgegeneilt? 2. K&ouml;n. 2, 19; 1. Joh. 5, 19</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Heute eilt die Welt, ohne auf die warnende Stimme Gottes auch nur im geringsten zu h&ouml;ren, dem ewigen Verderben entgegen&#8230; &#8216;O weh des Tages!, denn der Tag ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allm&auml;chtigen&#8230; Der Same ist unter der Erde verfault, die Kornh&auml;user stehen w&uuml;ste, die Scheuern zerfallen; denn das Getreide ist verdorben. O wie seufzt das Vieh! Die Rinder sehen kl&auml;glich, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten.&#8217; &#8216;So steht der Weinstock j&auml;mmerlich und der Feigenbaum kl&auml;glich; dazu die Granatb&auml;ume, Palmb&auml;ume, Apfelb&auml;ume und alle B&auml;ume auf dem Felde sind verdorrt; denn die Freude des Menschen ist zum Jammer geworden&#8217; (Joel 1, 15-18.12)&#8221; (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse III, S. 242)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Was f&uuml;r Anordnungen gab der Prophet in der Absicht, die giftigen Wasserquellen von Jericho zu heilen? 2. K&ouml;n. 2, 20
</ul>
	<ul>     a) Welche Bedeutung hat die neue Schale in unserem christlichen Glaubensleben? Hes. 36, 26.27; 2. Kor. 5, 17; Eph. 4, 23.24</ul>
	<ul>     b) Welches Wunder geschah mit dem b&ouml;sen Wasser von Jericho auf das Wort des Herrn? 2. K&ouml;n. 2, 21.22</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Aus der Geschichte von der &#8216;Gesundung&#8217; des Wassers lassen sich viele Lehren ziehen. Die Schale, das Salz, die Quelle, alles das ist h&ouml;chst bedeutungsvoll. Das Salz, das in die verunreinigte Quelle gesch&uuml;ttet wurde, reinigte ihr Wasser und brachte Leben und Segen, wo vorher Fluch und Tod gewesen waren. Wenn Gott seine Kinder mit Salz vergleicht, so will er sie lehren, dass er sie deshalb zu Empf&auml;ngern seiner Gnade macht, damit sie Werkzeuge zur Errettung anderer werden k&ouml;nnen&#8230; Die Welt braucht Beweise wahren Christentums. Das Gift der Schlange wirkt am Herzen der Gesellschaft. Ganze St&auml;dte, von den gr&ouml;&#223;ten bis zu den kleinsten, sind verstrickt in S&uuml;nde und Sittenverderbnis. Die Welt ist voller Krankheit, Leiden und Ungerechtigkeit. Nah und Fern gibt es Menschen, die sich in Not und Elend befinden, die vom Bewu&#223;tsein der Schuld niedergedr&uuml;ckt sind und in Ermangelung eines rettenden Einflusses verloren gehen.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 163.164)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Kann ein Christ in der Abgeschiedenheit eines M&ouml;nchslebens seine Sendung als Salz der Erde erf&uuml;llen? Mark. 16, 15.20; Joh. 17, 15.18</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das Salz muss unter die Masse ger&uuml;hrt werden, die es vor Verderbnis sch&uuml;tzen soll, es muss sie v&ouml;llig durchdringen. So kann auch bei den Menschen das Evangelium nur dadurch seine rettende Kraft entfalten, dass es unter sie getragen wird. Da es pers&ouml;nliche Einf&uuml;hlung verlangt, werden die Menschen nicht in Massen, sondern als Einzelpersonen gerettet. Pers&ouml;nlicher Einflu&#223; &uuml;bt auf sie Macht aus. Um ihn aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir aber auch die Menschen verstehen lernen, denen wir gerne helfen m&ouml;chten.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 164)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. In welchem alttestamentlichen Dienst hatte das Salz schon eine sinnbildliche Bedeutung? Mark. 9, 49; 3. Mose 2, 13
</ul>
	<ul>     a) Worauf soll das Salz auch bez&uuml;glich des neuen Bundes hinweisen? 4. Mose 18, 19 (letzter Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das Salz erh&auml;lt frisch und macht die Speise schmackhaft. Es weist hin auf die Treue und Lauterkeit der Gesinnung, mit der Israel an Gottes Bund festhalten soll&#8230; (4. Mose 18, 19). W&ouml;rtlich: ein Salzbund, das hei&#223;t eine unaufl&ouml;sliche, bleibende Festsetzung.&#8221; (Anmerkung der Jubil&auml;umsbibel zu 3. Mose 2, 13 und 4. Mose 18, 19)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     b) Was soll auch das Christenleben im Verh&auml;ltnis zu Gott darstellen? R&ouml;m. 12, 1.2; 1. Petr. 2, 5</ul>
	<ul>     c) Was darf auch bei jedem geistlichen Opfer im neuen Bund nicht fehlen? Mark. 9, 49.50 (letzter Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Wo muss das Salz zuerst die Reinigung beginnen? Jes. 52, 11</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Lass dich in diesem Leben durch das g&ouml;ttliche Feuer der Bu&#223;e reinigen und durch das Salz scharfer Selbstzucht und Selbstverleugnung zu einem Opfer bereiten. Der Geist solcher scharfen Selbstzucht ist etwas &#8216;Treffliches&#8217;. Geht er verloren, so ist auch nicht mehr zu helfen. Scharfe Selbstzucht, die jeder an sich selber &uuml;bt, wehrt dem Streiten (Mark. 9, 34) und erh&auml;lt den Frieden untereinander (Mark. 9, 50).&#8221; (Anmerkung der Jubil&auml;umsbibel zu Mark. 9, 50)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     Was muss mit jedem neugeborenen Gotteskind geschehen, bevor es f&uuml;r andere ein Salz sein kann? Hes. 16, 4 (letzter Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Gleich wie in alter Zeit ein neugeborenes Kind mit Salz eingerieben wurde, ebenso muss das Salz der Selbstverleugnenden Bu&#223;e den wiedergeborenen Menschen zuerst selbst von aller S&uuml;nde befreien, bevor er andere ermahnen darf. (Siehe Matth. 7, 5)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Wozu ist aber der bu&#223;fertige &Uuml;berwinder, der selbst im Recht wandelt, im Blick auf die S&uuml;nden des Volkes berechtigt? Micha 3, 8<br />
Wie muss sich die reinigende Kraft des Salzes auch im Adventvolk selbst beweisen? Jes. 58, 1; 2. Tim. 3, 16.17; 4, 2</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das Vorurteil, das sich gegen uns erhob, weil wir das vorhandene Unrecht tadelten, das Gott mir gezeigt hat, ist ebenso ungerecht, wie alles Gerede von H&auml;rte und Strenge. Gott gebietet uns zu reden, und wir werden nicht schweigen. Wenn die Kinder Gottes h&auml;ufig unrecht handeln und Gottes Diener gleichg&uuml;ltig daran vor&uuml;bergehen, unterst&uuml;tzen und rechtfertigen sie im Grunde genommen den S&uuml;nder.<br />
Sie machen sich in gleicher Weise schuldig und werden ebenso sicher Gottes Missfallen erfahren; denn sie werden f&uuml;r die S&uuml;nden der Schuldigen die Verantwortung &uuml;bernehmen m&uuml;ssen. Im Gesicht wurde ich auf viele Beispiele verwiesen, bei denen sich Gottes Diener das Missfallen des Herrn zugezogen haben, indem sie es vers&auml;umten, sich mit ihren Fehlern und Schw&auml;chen zu besch&auml;ftigen. Diejenigen, die diese Fehler entschuldigten, nur weil diese sich scheuten, eine klare, schriftgem&auml;&#223;e Aufgabe zu erf&uuml;llen. Diese Aufgabe widerstrebte ihren Gef&uuml;hlen, deshalb wichen sie ihr aus.&#8221; (Schatzkammer der Zeugnisse I, S. 303.304)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Woran zeigt es sich weiter, dass wir nicht nur &#8220;Namens-Adventisten&#8221;* sind, sondern auch die innewohnende Kraft des Salzes besitzen? Offb. 14, 9-12; Jes. 40, 9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>* Anmerkung zu dem Begriff &#8220;Namens-Adventisten&#8221;:</strong></span><br />
<span style="font-size: 10pt;">Der Schreiber dieser Zeilen, Dr. Eberhard Vorndran, war fr&uuml;her Prediger der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten. Er erkannte schon sehr bald, dass die F&uuml;hrung dieser Kirche in der Hand von &#8220;Namens-Adventisten&#8221; ist, die sich, wie er schon vor Jahrzehnten feststellte, in kleinen Schritten der vom p&auml;pstlichen Antichristen manipulierten &#8730;kumene ann&auml;hern. Das war auch einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r seinen Austritt aus dieser Kirche. Wie sich heute zeigt, hat er Recht behalten. Die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten ist inzwischen Mitglied der babylonischen &#8730;kumene (Offb. 17 + 18).<br />
Ein richtiger &#8220;Adventist&#8221; ist jeder, der die Wiederkunft (Advent) unseres Herrn Jesus Christus sehnlich erwartet. Im Gegensatz zu den Mitgliedern Babylons. Mitglied Babylons sind alle, die der Anweisung Jesu Christi in Offenbarung 18, 4.5 nicht Folge leisten!<br />
Der Papst, der Antichrist erwartet nicht die Wiederkunft Christi. Dann ist n&auml;mlich nach 2. Thess. 2, 1-12 sein teuflisches Werk beendet - vgl. Vers 8. Und das wei&#223; er ganz genau, denn er versucht als Stellvertreter Satans in Menschengestalt alles in der Macht Satans stehende, z.B. durch die Verbreitung der gef&auml;lschten zehn Gebote, die Einsetzung falscher unbiblischer Fest- und Feiertage und sonstiger r&ouml;misch-katholischer Irrlehren die Menschen von der Wahrheit fernzuhalten und an seine oder eine der &#8730;kumene-Kirchen Babylons zu binden.<br />
<strong>Haben Sie schon einmal in der Bibel nachgeforscht und dar&uuml;ber nachgedacht, unter welchen Voraussetzungen die Wiederkunft Jesu Christi nicht stattfinden kann?</strong><br />
Das Ergebnis wird Sie zun&auml;chst &uuml;berraschen. Aber dann wird Ihnen auch klar werden, warum der Papst nicht mehr das Ziel verfolgt, alle in die r&ouml;misch-katholische Kirche zu zwingen. Ziel ist, dass die Menschen die Wahrheit nicht erfahren bzw. erkennen! Dann spielt es ihm keine Rolle mehr, zu welcher Kirche oder sonstigen Organisation ein Mensch geh&ouml;rt. Deshalb versteht er sich inzwischen sehr gut mit allen Religionen weltweit, die die biblische Wahrheit ablehnen.</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Der Herr m&ouml;chte die Verk&uuml;ndigung der dritten Engelsbotschaft (Offb. 14, 9-12 in Verbindung mit Offb. 13, 1-18) mit zunehmender Wirkung vorangetragen sehen. So wie er in allen Zeiten seinem Volke Siege schenkte, so m&ouml;chte er in dieser Zeit seine Absichten zu einer siegreichen Erf&uuml;llung f&uuml;r seine Gemeinde f&uuml;hren. Er gebietet seinen glaubenden Heiligen, gemeinsam von Kraft zu gr&ouml;&#223;erer Kraft und von Glauben zu v&ouml;lliger Gewissheit voranzugehen im Vertrauen auf die Wahrheit und Gerechtigkeit seiner Sache.&#8221; (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse III, S. 379)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Welcherart ist der geistliche Zustand derer, die unter dem Bilde des Salzes &#8220;dumm&#8221; geworden sind? Offb. 3, 15; 1. K&ouml;n. 18, 21</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es versinnbildlicht trefflich die geistliche Verfassung der Pharis&auml;er und die Wirkung ihrer Religion auf ihre Umwelt. Es stellt das Leben jedes Menschen dar, der von der Gnadenkraft Gottes verlassen, kalt geworden ist und Christus verloren hat. Welche Stellung ein solcher Mensch auch im Leben einnehmen mag, er hat vor Mitmenschen und Engeln seinen Wert eingeb&uuml;&#223;t und wirkt in seiner Erscheinung unangenehm.<br />
Christus spricht zu ihm: &#8216;Ach, dass du kalt oder warm w&auml;rst! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien&#8230;&#8217;&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 165)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     a) Was l&auml;&#223;t der Herr oft &uuml;ber ein tr&auml;ges Christenvolk hereinbrechen, damit das noch gute Salz erhalten bleibt und das Evangelium mit der Welt in Ber&uuml;hrung kommt? Apg. 8, 1-4; 11, 19.21</ul>
	<ul>     b) Was geschieht mit dem Salz, das seine lebenserhaltende und w&uuml;rzende Kraft verloren hat? Matth. 5, 13; 21, 43; 24, 28</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Wie schrecklich erf&uuml;llte sich an dem alten Bundesvolk der Juden dieses Gotteswort? 5. Mose 28, 49-51; Luk. 21, 20-24</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Was geschieht nach dem Beispiel der Juden auch mit jenem Teil des Adventvolkes und mit jenen stummen W&auml;chtern, die die Salzkraft verloren haben und somit &#8220;dumm&#8221; und lau geworden sind? Offb. 3, 16; Matth. 25, 30; 24, 48-51</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>&#8220;Und du Kapernaum (Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten), die du gro&#223;es Licht gehabt hast (unter besonderem Vorzug), du sollst bis in die H&ouml;lle hinunter gesto&#223;en werden. Denn so zu Sodom die Taten geschehen w&auml;ren, die bei dir geschehen sind, sie st&auml;nde noch Heutigentages. Doch ich sage euch: Es wird der Sodomer Lande ertr&auml;glicher gehen am j&uuml;ngsten Gerichte denn dir.&#8221; (E.G. White, Review and Herald, 1.8.1893)</strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">O, dass du erkannt h&auml;ttest, was in diesen Tagen zu deinem Frieden dienst&#8230; O, dass unser Volk, wie Ninive, mit aller Macht Bu&#223;e tun m&ouml;chte,&#8230; dass Gott seinen grimmigen Zorn von ihnen wenden m&ouml;chte!&#8221; (Test. V, S. 77)</span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 8: Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2005 14:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Gedenket an mein Wort, das ich gesagt habe: der Knecht ist nicht gr&#246;&#223;er, denn sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.&#8221; (Joh. 15, 20)
	
1. Mit welcher sinnbildlichen Gabe der Weisen wurde dem Sohne Gottes schon bei seiner Geburt der kommende Leidensweg angek&#252;ndigt? Matth. 2, 11


Wie schnell schon kam Verfolgung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Gedenket an mein Wort, das ich gesagt habe: der Knecht ist nicht gr&ouml;&#223;er, denn sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.&#8221; (Joh. 15, 20)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Mit welcher sinnbildlichen Gabe der Weisen wurde dem Sohne Gottes schon bei seiner Geburt der kommende Leidensweg angek&uuml;ndigt? Matth. 2, 11</ul>
</span></strong></span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Wie schnell schon kam Verfolgung &uuml;ber das Jesuskind? Matth. 2, 13-16; Offb. 12, 3.4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die Myrrhe wurde zum Begr&auml;bnis und zum Einbalsamieren benutzt (Joh. 19, 39) und sollte hier schon auf das Leiden und Sterben Jesu hinweisen.&#8221;</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Gegen welch verbissenen satanischen Widerstand musste unser HERR und Heiland die Erl&ouml;sung des Menschen vollbringen? Mark. 3, 6; 11, 18; Luk. 4, 28-30</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Ihm, der gekommen war, die verlorene Welt zu erl&ouml;sen, widerstand die ganze Heerschar derer, die Feinde Gottes und der Menschen sind.<br />
Mit den gefallenen Engeln standen b&ouml;se Menschen gegen den F&uuml;rsten des Friedens in unbarmherzigem Verschw&ouml;rerbunde. Obgleich jedes seiner Worte, jede seiner Handlungen von g&ouml;ttlichem Mitleid zeugte, erregte er doch die bitterste Feindschaft der Welt dadurch, dass er mit ihr so wenig gemein hatte. Weil er in keine b&ouml;se Neigung der menschlichen Natur einwilligte, erregte er heftigen Widerstand und gro&#223;e Feindschaft.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 157)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Welche Beschwernis des Kreuzes hat der Herr Jesus auch seinen J&uuml;ngern angek&uuml;ndigt? Luk. 10, 3; Joh. 15, 18; Matth. 10, 17-22</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sobald die Menschen danach trachten, mit Gott in Einklang zu kommen, werden sie finden, dass das &#8730;rgernis des Kreuzes nicht aufgeh&ouml;rt hat.<br />
F&uuml;rsten, Machthaber und b&ouml;se Geister aus der H&ouml;he nehmen Kampfstellung gegen alle ein, die himmlischen Gesetzen Gehorsam zollen. Deshalb sollten Verfolgungen den J&uuml;ngern Christi Freude machen, anstatt ihnen Kummer zu verursachen; denn sie sind ein Beweis daf&uuml;r, dass die Betroffenen den Spuren ihres Herrn folgen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 157.158)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Was m&uuml;ssen alle, die gottselig leben wollen, ertragen k&ouml;nnen? 2. Tim. 3, 12<br />
Worin liegt die geheime Ursache der Unduldsamkeit und Verfolgung?</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sie verachteten den liebenswerten Menschen, in dem nur Wohlwollen, Reinheit und Fr&ouml;mmigkeit lebten, und der keinen Hass kannte au&#223;er den gegen die S&uuml;nde. So war es zu allen Zeiten. Das Licht von oben spricht jeden schuldig, der nicht darin wandeln will. Das Vorbild derer, die die S&uuml;nde verabscheuen, empfinden Heuchler als Vorwurf. Darum werden sie zu Satans Helfershelfern, indem sie die Gl&auml;ubigen fortw&auml;hrend beunruhigen und verfolgen. &#8216;Alle, die gottesf&uuml;rchtig leben wollen in Christus Jesus, m&uuml;ssen Verfolgung leiden.&#8217;&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 592)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Zwischen Gerechtigkeit und S&uuml;nde, Liebe und Hass, Wahrheit und Trug, tobt ein leidenschaftlicher Kampf. Wer in der Liebe Christi und in der Anmut der Heiligkeit einhergeht, der macht dem Satan seine Untertanen abwendig, und das erregt den Widerstand des F&uuml;rsten der Bosheit. Schm&auml;hungen und Verfolgungen treffen alle, die vom Geist Christi erf&uuml;llt sind. Die Art der Verfolgungen mag sich mit der Zeit &auml;ndern; aber der Geist, aus dem sie kommen, ist im Grunde derselbe, nach dem seit Abels Zeiten die Auserw&auml;hlten Gottes get&ouml;tet wurden.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 157)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. In welchem tragischen Drama gleich zu Beginn der Menschheitsgeschichte sehen wir schon die verfolgende und unduldsame Macht der Bosheit? 1. Mose 4, 3-9
</ul>
	<ul>     a) Welches ist eines der Merkmale des Abfalls von Gott und einer vom Teufel gestifteten Religion? Joh. 16, 2.3; Offb. 17, 6</ul>
	<ul>     b) An welchen bezeichnenden Beispielen sehen wir, dass die Abgefallenen und Untreuen zu Verfolgern der treuen Gotteskinder werden? 1. Sam. 18, 10-12; 23, 14; Jer. 38, 4-6; Apg. 7, 56-58</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Kain und Abel stellen die beiden Klassen dar, die bis zum Ende der Welt bestehen werden&#8230; Kain hasste Abel nicht, weil dieser ihm etwas zuleide getan h&auml;tte, sondern, &#8216;weil seine Werke b&ouml;se waren, und die seines Bruders gerecht&#8217; (1. Joh. 3, 12). So haben die Gottlosen zu allen Zeiten diejenigen gehasst, die besser waren als sie. Abels Gehorsam und sein standhafter Glaube waren f&uuml;r Kain ein st&auml;ndiger Vorwurf. &#8216;Wer Arges tut, der hasset das Licht und kommt nicht zu dem Licht, auf dass seine Werke nicht an den Tag kommen.&#8217; (Joh. 3, 20)<br />
Je heller das Licht ist, das Gottes treue Diener widerstrahlen, desto klarer treten die S&uuml;nden der Gottlosen zutage, und umso entschlossener werden sie die zu vernichten suchen, die die Ruhe ihres Gewissens st&ouml;ren.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 53-55</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Welches Ziel sucht Satan mit der Anstiftung von Verfolgung, Tr&uuml;bsal und Leiden an den Menschen zu erreichen? Dan. 3, 15; Hiob 2, 9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. In welcher Absicht l&auml;&#223;t der HERR die Leiden der Verfolgung an seinen Kindern zu? Dan. 11, 35; 1. Petr. 1, 6.7</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Durch Leiden und Verfolgungen wird die Herrlichkeit, das Wesen Gottes in seinen Auserw&auml;hlten offenbart. Unter dem Hass der Welt wird das Volk Gottes in der Schule Christi erzogen. Es geht auf Erden einen schmalen Weg, wird im Feuerofen der Tr&uuml;bsal gel&auml;utert, folgt dem HERRN durch schwere K&auml;mpfe, &uuml;bt Selbstverleugnung und macht bittere Erfahrungen; aber es erkennt durch dieses alles die Strafunw&uuml;rdigkeit und das Elend der S&uuml;nde und lernt sie verabscheuen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 159)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das geheimnisvolle Wirken der Vorsehung die zul&auml;&#223;t, dass der Gerechte von der Hand des Gottlosen Verfolgung erleidet, hat viele, die schwach im Glauben sind, schon in gr&ouml;&#223;te Verlegenheit gebracht. Manche sind sogar bereit, ihr Vertrauen zu Gott wegzuwerfen, weil er es zul&auml;&#223;t, dass es den niedertr&auml;chtigsten Menschen wohlergeht, w&auml;hrend die besten und aufrichtigsten von ihrer grausamen Macht bedr&auml;ngt und gequ&auml;lt werden. Wie, so fragt man, kann ein Gerechter und Barmherziger, dessen Macht unendlich ist, solche Ungerechtigkeit und Unterdr&uuml;ckung dulden? - Mit einer solchen Frage haben wir nichts zu tun. Gott hat uns ausreichende Beweise seiner Liebe gegeben, und wir sollen nicht an seiner G&uuml;te zweifeln, weil wir das Wirken seiner Vorsehung nicht zu ergr&uuml;nden verm&ouml;gen&#8230; Wer berufen ist, Qualen und M&auml;rtyrertod zu erdulden, folgt nur den Fu&#223;tapfen des teuren Gottessohnes.&#8221; (Der gro&#223;e Kampf, S. 47)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Welche weiteren Mittel benutzt Satan, um die Boten und Diener Gottes zu bek&auml;mpfen? Matth. 5, 11.12; Jes. 51, 7; Jer. 18, 18
</ul>
	<ul>     a) Welcher Gottesmann in der Adventbewegung hatte, weil er die Botschaft Gottes deutlich verk&uuml;ndete, viel Verfolgung und Schmach zu erdulden?</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Prediger und Volk vereinigten sich, um dieser Botschaft vom Himmel zu widerstehen und Wilhelm Miller und diejenigen, die sich mit ihm vereinigt hatten, zu verfolgen. Es wurden L&uuml;gen verbreitet, um seinen Einflu&#223; zu sch&auml;digen. Mehrmals, wenn er den Rat Gottes klar vorgef&uuml;hrt und den Herzen seiner Zuh&ouml;rer scharfe Wahrheiten nahegebracht hatte, entstand ein gro&#223;er Zorn gegen ihn, und wenn er den Versammlungsplatz verlie&#223;, lauerten ihm einige auf, um ihm das Leben zu nehmen. Aber Gott sandte seine Engel, ihn zu besch&uuml;tzen, und sie f&uuml;hrten ihn sicher durch die w&uuml;tende Menge. Sein Werk war noch nicht vollendet.&#8221; (Erfahrungen und Gesichte, S. 226.227)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>     b) Was greifen die Helfer Satans an, wenn sie sehen, dass sie gegen die unwiderlegbaren Tatsachen und Wahrheiten der Verk&uuml;ndigung nicht ankommen k&ouml;nnen?</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Heute wie damals erregt die Verk&uuml;ndigung einer Wahrheit Widerstand, die die S&uuml;nden und Irrt&uuml;mer der Zeit r&uuml;gt&#8230; Wenn Menschen sehen, dass sie ihre Auffassung nicht durch die Heilige Schrift begr&uuml;nden k&ouml;nnen, entschlie&#223;en sich viele, ihren Standpunkt um jeden Preis zu verteidigen, und greifen mit boshaftem Geist den Charakter und die Beweggr&uuml;nde derer an, die die unbeliebten Wahrheiten verteidigen. Diese Handlungsweise ist in allen Zeiten verfolgt worden&#8230; bis auf den heutigen Tag sind die, welche der Wahrheit treu bleiben wollten, als Emp&ouml;rer, Ketzer und Abtr&uuml;nnige gebrandmarkt worden. Die vielen, welche zu ungl&auml;ubig sind, das feste prophetische Wort anzunehmen, werden mit einer Leichtgl&auml;ubigkeit, die keinen Zweifel zul&auml;&#223;t, den Anklagen gegen diejenigen Glauben schenken, die es wagen, volkst&uuml;mliche S&uuml;nden zu r&uuml;gen. Dieser Geist wird best&auml;ndig zunehmen.&#8221; (Der gro&#223;e Kampf zwischen Licht und Finsternis, S. 458)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Durch welche Erfahrungen des feindlichen Widerstandes mussten die Apostel und ersten Zeugen Jesu in ihrer Botschaftsverk&uuml;ndigung gehen? 2. Kor. 6, 4.5.8-10; 11, 23-25</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Zu allen Zeiten sind Gottes Boten geschm&auml;ht und verfolgt worden, aber gerade durch ihre Tr&uuml;bsal wurde die Erkenntnis Gottes ausgebreitet. Jeder J&uuml;nger Christi muss in ihre Reihen treten und dasselbe Werk f&ouml;rdern in dem Bewu&#223;tsein, dass der Feind nichts gegen, sonder nur etwas f&uuml;r die Wahrheit tun kann. Gott will, dass die Wahrheit in den Vordergrund gestellt und genau gepr&uuml;ft und er&ouml;rtert werde. Er scheut sich nicht, diesem Zweck selbst die Verachtung dienstbar zu machen, die man ihr zuteil werden l&auml;&#223;t. Die Gem&uuml;ter der Menschen m&uuml;ssen beunruhigt werden; jeder Kampf, jede Schm&auml;hung, jeder Versuch zur Beschr&auml;nkung der Gewissensfreiheit ist ein Mittel in der Hand Gottes, Seelen, die sonst schlafen w&uuml;rden, aufzur&uuml;tteln.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 161)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Nie war ein Mensch unter Menschen grausamer verleumdet worden, als der Sohn Gottes. Auf jedem Schritte begegnete man ihm mit bitteren Vorw&uuml;rfen; er wurde gehasst ohne Ursache. Die Pharis&auml;er hielten sogar Mietlinge, welche von Stadt zu Stadt die L&uuml;gen verbreiteten, die sie selbst ersonnen hatten, um den Einflu&#223; Jesu zu zerst&ouml;ren.&#8221; (Das Leben Jesu Christi, Alte Ausgabe, S. 210)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. In welchem Abschnitt der sieben Gemeinden sind die Christen durch die Tr&uuml;bsalshitze gel&auml;utert und von dem Herrn Jesu nicht getadelt worden? Offb. 2, 8-11
</ul>
	<ul>     a) Worin zeigte sich der hohe Stand des reinen urchristlichen Glaubens? Apg. 5, 40-42; Hebr. 11, 32-34</ul>
	<ul>     b) Warum fehlt den Christen von Laodizea das Glaubensgold, das im Feuer durchl&auml;utert ist? Offb. 3, 18 (1. Satz); Phil. 3, 18</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Diejenigen, welche Schritt f&uuml;r Schritt den weltlichen Forderungen nachgegeben haben, und sich den weltlichen Sitten angepasst, werden es nicht schwer finden, eher den Regierungen nachzugeben, als sich Spott, Beschimpfung, angedrohter Einkerkerung und dem Tode auszusetzen.&#8221; (Test. V, S. 80.81)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Welche ernste Frage sollten sich alle bekenntlichen protestantischen Kirchen, wie auch die gro&#223;e Adventkirche, vorlegen? 2. Chron. 18, 1.3 (letzter Satz); 19, 2</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wie kommt es dann, dass die Verfolgung gewisserma&#223;en zu schlummern scheint? Der einzige Grund ist, dass die Kirchen sich der Welt angepasst haben und deshalb keinen Widerstand erwecken. Die heutzutage im Volk verbreitete Religion hat nicht den heiligen und reinen Charakter, der den christlichen Glauben in den Tagen Christi und seiner Apostel kennzeichnete. Weil man mit der S&uuml;nde gemeinsame Sache macht, weil man die gro&#223;en Wahrheiten des Wortes Gottes so gleichg&uuml;ltig betrachtet und weil wenig echte Gottseligkeit in der Gemeinde herrscht, deshalb ist anscheinend das Christentum in der Welt so beliebt. Sobald eine Wiederbelebung des Glaubens und der St&auml;rke der ersten Christengemeinde gesch&auml;he, erwachte auch wieder der Geist der Verfolgung und sch&uuml;rte aufs neue die Feuer der Tr&uuml;bsal.&#8221; (Der gro&#223;e Kampf zwischen Licht und Finsternis, S. 48)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Welche Freudigkeit d&uuml;rfen wir inmitten der Verfolgung besitzen und wie zuversichtlich d&uuml;rfen wir selbst in dunkelsten Lebenslagen sein? Matth. 5, 12 (1. Satz); 2. Kor. 12, 9.10; Apg. 16, 22-26</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>F&uuml;r welche gro&#223;e Glaubenspr&uuml;fung der letzten weltweiten Verfolgung der treuen Sabbathalter m&uuml;ssen wir uns jetzt vorbereiten? Offb. 3, 10; 13, 15-17; 12, 17</strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Spreu wird wie eine Wolke vom Winde weggetragen werden, sogar von Pl&auml;tzen, wo wir nur Tennen reichen Weizens sahen. Alle, welche den Schmuck des Heiligtums beanspruchen, die aber nicht mit der Gerechtigkeit Christi bekleidet sind, werden in der Schande ihrer Bl&ouml;&#223;e erscheinen&#8230; Je tiefer die Nacht f&uuml;r das Volk sein wird, desto gl&auml;nzender die Sterne. Satan wird die Gl&auml;ubigen heftig qu&auml;len, aber im Namen Jesu werden sie mehr als Sieger sein. Dann wird die Gemeinde erscheinen: Sch&ouml;n wie der Mond, hell wie die Sonne und schrecklich wie die Heerscharen&#8230; Seelen werden die Wahrheit empfangen, die Tr&uuml;bsale erdulden k&ouml;nnen und den Herrn preisen, dass sie f&uuml;r Jesum leiden d&uuml;rfen. &#8216;In der Welt werdet ihr Tr&uuml;bsal haben, aber seid fr&ouml;hlich, ich habe die Welt &uuml;berwunden&#8217;.&#8221; (Test. V, S. 81.82)</span>
</p>
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	</item>
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		<title>Bergpredigt Nr. 7: Selig sind die Friedfertigen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2005 12:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen.&#8221; (Kol. 3, 15)
	
1. Was kam &#252;ber die gefallene Menschheit infolge der S&#252;nde und Herrschaft Satans in der Welt? 1. Mose 4, 8.23

	&#8220;Die Gottlosigkeit war geradezu herausfordernd. Die Gerechtigkeit wurde in den Staub getreten und die Schreie der Unterdr&#252;ckten drangen zum Himmel&#8230; Aber nach dem Fall gingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen.&#8221; (Kol. 3, 15)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Was kam &uuml;ber die gefallene Menschheit infolge der S&uuml;nde und Herrschaft Satans in der Welt? 1. Mose 4, 8.23</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die Gottlosigkeit war geradezu herausfordernd. Die Gerechtigkeit wurde in den Staub getreten und die Schreie der Unterdr&uuml;ckten drangen zum Himmel&#8230; Aber nach dem Fall gingen die Menschen ihre eigenen s&uuml;ndhaften Wege, denen rasch Verbrechen und Elend folgten. Man achtete weder die Ehe noch das Eigentumsrecht des andern. Wen immer nach der Frau oder den Besitzt&uuml;mern seines Nachbarn gel&uuml;stete, der nahm sie mit Gewalt und triumphierte noch &uuml;ber seine brutalen Taten. Sie fanden Vergn&uuml;gen am Erlegen von Tieren, und der viele Fleischgenuss machte sie grausam und blutd&uuml;rstig, bis sie auch das Menschenleben erstaunlich gleichg&uuml;ltig behandelten.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 69, 70)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Welchen Weg kennen die Gottlosen und Scheinchristen nicht? Jes. 59, 8; 48, 22</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Wie ist es heute mit dem Frieden zwischen Mensch und Mensch und Volk und Volk bestellt? Offb. 6, 4; 11, 18; Matth. 24, 6.7</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Welches ist die offenbare Ursache des &Uuml;berhand nehmenden Unfriedens und Fluches in unserer Welt? Jes. 24, 5.6; 59, 2-7; Jak. 4, 1-3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Wie gef&auml;hrlich und tr&uuml;gerisch ist das Friedensangebot der gottlosen Welt? Jes. 8, 10; 1. Thess. 5, 3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Unter den V&ouml;lkern werden bald schreckliche Unruhen ausbrechen, die nicht aufh&ouml;ren werden, bis Jesus kommt&#8230; Die Gerichte Gottes sind in Sicht. Die Kriege und das Geschrei von Kriegen, die Zerst&ouml;rungen durch Feuer und Wasser sagen deutlich, dass die Zeit der Tr&uuml;bsal, welche sich bis zum Ende steigern wird, nahe bevorsteht. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Der Kriegsgeist hat die Nationen erfasst.&#8221; (Review and Herald, 1904)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Wie nennt die Heilige Schrift den wahren Gott, und unter welchem Namen sandte er seinen Sohn um den Menschenherzen den Frieden wiederzubringen? 1. Thess. 5, 23; Jes. 9, 5; Hebr. 7, 1-3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Wie wurde durch die Propheten das himmlische Friedensprogramm des Gnadenreiches Christi angek&uuml;ndigt? Sach. 9, 9-11; Jes. 9, 4-6; Luk. 1, 79; 1. Chron. 22, 8-10</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Der Name Salomo bedeutet: Mann des Friedens, Friedreich. Nathan nannte ihn &#8216;Jedidja&#8217;: Liebling des HERRN. Salomo war ein Vorbild auf den Friedef&uuml;rsten Christus, welcher in Gerechtigkeit und Frieden in den Kindern des Lichts den geistlichen Tempel baute, und von welchem ER selbst der Eckstein ist.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 665)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Wie kann unser Herz durch die Erl&ouml;sung in Christo wieder teilhaftig werden des inneren Friedens mit Gott?
</ul>
	<ul>     a) durch die Vers&ouml;hnung: Luk. 7, 47-50; Joh. 3, 36; Jes. 53, 5</ul>
	<ul>     b) durch das Innewohnen Christi als Friedef&uuml;rst in unserem Herzen: R&ouml;m. 5, 1; Eph. 3, 17; 2. Petr. 1, 19</ul>
	<ul>     c) durch geisterf&uuml;lltes Wirken im Leben und Wandel: Gal. 5, 22; R&ouml;m. 8, 6; 14, 17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Auf welch unwandelbarer Grundlage ruht der wahre Herzensfriede einer echten biblischen Bekehrung? Jes. 48, 18; Jer. 31, 31-34; Offb. 14, 12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Alle diese Segensworte, die von Leben und Wahrheit durchdrungen und erleuchtet sind, dienen dem Menschen zur vollkommenen Lebensf&uuml;hrung. Weil Satan so schnell Forderungen des Herrn ablenkt, bedarf es umso gr&ouml;&#223;eren Flei&#223;es, sie Herz und Sinn einzupr&auml;gen.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 483)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. In welch schrecklicher T&auml;uschung werden die Sonntagschristen durch die Predigt eines falschen Friedens in der &Uuml;bertretung des Gesetzes gefangen gehalten? Jer. 6, 14; 8, 11; Hes. 13, 10.16</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Durch diese ernsten Warnungen (der dritten Engelsbotschaft) wird das Volk aufger&uuml;ttelt. Tausende und Abertausende, die noch nie solche Worte geh&ouml;rt haben, lauschen diesen Warnungen. Mit Verwunderung h&ouml;ren sie das Zeugnis, dass Babylon infolge seiner Irrt&uuml;mer und S&uuml;nden gefallene Kirche ist, weil sie die ihr vom Himmel gesandte Wahrheit verworfen hat. Wendet sich das Volk dann mit der brennenden Frage, ob es wirklich so sei, an seine fr&uuml;heren Lehrer, so erz&auml;hlen die Prediger Fabeln, prophezeien beruhigende Dinge, um die Besorgnis zu beschwichtigen und das erwachte Gewissen zu bes&auml;nftigen.&#8221; (Der gro&#223;e Kampf zwischen Licht und Finsternis, S. 607)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Wo wird sogar der falsche Friedensruf vernommen? Hes. 5, 5-7; Offb. 3, 17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die alten M&auml;nner, denen Gott gro&#223;es Licht gegeben hatte und welche als W&auml;chter der geistigen Interessen des Volkes gestanden, haben das ihnen Anvertraute verraten. Sie haben die Stellung eingenommen, dass wir nicht n&ouml;tig h&auml;tten, auf Wunder und bemerkenswerte Kundgebungen der Macht Gottes zu sehen wie in fr&uuml;heren Tagen. Die Zeiten haben sich ge&auml;ndert. Diese Worte st&auml;rken ihren Unglauben, und sie sagen:<br />
&#8216;Der HERR wird weder Gutes noch B&ouml;ses tun. Er ist zu barmherzig, sein Volk im Gericht zu besichtigen.&#8217; Dieser Friede und diese Sicherheit ist der Ruf von M&auml;nnern, welche nicht ihre Stimme gleich einer Posaune erheben wollen, dem Volke ihre &Uuml;bertretungen und dem Hause Jakob ihre S&uuml;nden zu zeigen. Diese stummen Hunde, die nicht bellen wollen, sind diejenigen, welche die Strafe eines beleidigten Gottes f&uuml;hlen werden.&#8221; (Test. V, S. 211)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;&#8230; und rufen: &#8216;Friede, Friede!&#8217; Dies sind die wahren Gef&uuml;hle von vielen unter unserem Volk, und Satan frohlockt &uuml;ber seinen Erfolg, dass er so viele, welche bekennen, Christen zu sein, beherrscht. Er hat sie get&auml;uscht, ihre Gef&uuml;hle bet&auml;ubt und sein h&ouml;llisches Banner gerade in ihrer Mitte aufgepflanzt. Sie sind so vollst&auml;ndig get&auml;uscht, dass sie nicht erkennen, dass er es ist.&#8221; (Test. II, S. 440)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Was k&ouml;nnen die treuen Jesusnachfolger inmitten einer Welt, die im Argen liegt, und mit Hader und Feindschaft erf&uuml;llt ist, stets im Herzen haben? Joh. 14, 27; 16, 33; Phil. 4, 7
</ul>
	<ul>     a) Mit welch himmlischem Gru&#223; gr&uuml;&#223;te Jesus die Seinen? Joh. 20, 19</ul>
	<ul>     b) Was haben die Apostel in ihren Briefen in den herzlichen Gru&#223; der Anrede immer mit eingeschlossen? Gal. 1, 3; Eph. 1, 2; 1. Petr. 1, 2</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>13. Welchen himmlischen Sinn tragen die Kinder des Friedens in der Familie, in der Gemeinde und unter den Mitmenschen, um Friedensstifter (Matth. 5, 9 Grundtext) zu sein und den Frieden bewahren zu k&ouml;nnen? Jak. 3, 17.18</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>14. In welch friedliebender Herzenseinstellung jagen sie dem Frieden nach (Hebr. 12, 14 und zwar
</ul>
	<ul>
	<li>in Bezug auf S&uuml;ndenschuld? Matth. 6, 12</li>
	<li>in der Vergebebereitschaft? Eph. 6, 12</li>
	<li>in Pflege der Einigkeit? Eph. 4, 2.3</li>
	<li>in ihrem Streben und Denken? R&ouml;m. 14, 19</li>
	<li>in Wertsch&auml;tzung des andern? Jak. 5, 9; 4, 11</li>
	<li>gegen&uuml;ber den Fehlern und der Schwachheit anderer? Matth. 7, 1.2; R&ouml;m. 14, 13</li>
	</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn unser Leben mit heiligem Wohlgeruch erf&uuml;llt ist und wir Gott ehren, indem wir wohlwollend &uuml;ber andere denken und durch gute Taten anderen Segen bringen, dann ist es gleichg&uuml;ltig, ob wir in einer H&uuml;tte oder in einem Palast wohnen. &#8730;u&#223;ere Umst&auml;nde haben nur wenig Einflu&#223; auf die Erfahrung der Seele. Der Geist, den wir pflegen, gibt all unserem Tun die F&auml;rbung. Einen Menschen, der mit Gott und Mitmenschen Frieden hat, kann man nicht ungl&uuml;cklich machen. Neid wird in seinem Herzen nicht aufkommen, &uuml;bler Argwohn findet dort keinen Raum. Hass kann es da nicht geben. Ein Herz, das im Einklang mit Gott steht, ist &uuml;ber die &#8730;rgernisse und Pr&uuml;fungen dieses Lebens erhaben.&#8221; (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, S. 169.170)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>15. K&ouml;nnen die Kinder des Friedens in irgendeiner Dienstleistung am Kriege, am Morden und Blutvergie&#223;en in direkter oder direkterweise teilnehmen? Matth. 5, 43-45; Jes. 2, 2-5; 2. Kor. 6, 14</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn einer mit Vergn&uuml;gen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann zeigt er mir eine innere Einstellung, die ich schon verachte; er hat sein gro&#223;es Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da f&uuml;r ihn das R&uuml;ckenmark schon v&ouml;llig gen&uuml;gen w&uuml;rde. Diesen Schandfleck der Zivilisation m&uuml;sste man so schnell wie m&ouml;glich zum Verschwinden bringen k&ouml;nnen. Heldenmut auf Kommando, sinnlose Gewalt und die leidige &#8216;Vaterl&auml;nderei&#8217;, wie gl&uuml;hend hasse ich sie, wie gemein und ver&auml;chtlich erscheint mir der Krieg; ich m&ouml;chte mich lieber in St&uuml;cke schlagen lassen, als mich an einem so elenden Tun beteiligen!&#8221; (Prof. Albert Einstein in seinem Buch: &#8216;Wie ich die Welt sehe&#8217;)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>Welche evangeliumsfeindliche Haltung nimmt die Leitung der abgefallenen Muttergemeinde in ihrer Verf&uuml;hrung zum Kriegsdienst ein?</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;&#8230;Milit&auml;r- und Kriegsdienst als einer rein staatsb&uuml;rgerlichen Aufforderung, wozu die von Gott eingesetzte Obrigkeit laut 1. Petr. 2, 13.14 und R&ouml;mer 13, 4.5 berechtigt ist.</span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong>Dieser Stellung trug auch der Generalkonferenz-Ausschu&#223; (Anmerkung: der Siebenten-Tags-Adventisten) Rechnung,</strong> in dem er bei seiner im November 1915 stattgehabten Sitzung auf Anfrage der hiesigen leitenden Br&uuml;der seinen Standpunkt dahingehend &auml;u&#223;erte, dass er den verschiedenen L&auml;ndern der Erde volle Freiheit lasse, sich den betreffenden gesetzlichen Angelegenheiten, wie bisher, auch weiterhin anzupassen!&#8221; (Zionsw&auml;chter No. 5, 1916)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>Vietnam:</strong><br />
Die Zahl der adventistischen Dienstleistenden w&auml;chst t&auml;glich. Die Regierung hat der Gemeinde er&ouml;ffnet, weitere Absendungen von Kaplanen vorzunehmen, und die wachsende Zahl adventistischer Dienstleistender zu betreuen. Wir danken Gott f&uuml;r den Dienst unserer Kaplane in Uniform&#8230;&#8221; (Review and Herald, 23.12.1965)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>16. Welches Ziel will der HERR mit seiner Evangeliumsbotschaft unter den Menschen erreichen? Jes. 57, 19; 52, 7-9; Luk. 2, 14</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>17. Nur mit welcher Gesinnung k&ouml;nnen wir als Kinder Gottes anerkannt werden? Matth. 5, 9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>18. Wo werden die Kinder des Friedens dereinst einmal im Reiche Gottes ausruhen d&uuml;rfen? Jes. 32, 16-18</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Dort steigen die weit ausgedehnten Ebenen zu H&uuml;geln der Sch&ouml;nheit an, und die Berge Gottes erheben ihre majest&auml;tischen Gipfel. Auf diesen friedlichen Ebenen, an diesen lebendigen Str&ouml;men wird Gottes Volk, bisher Pilger und Wanderer, eine neue Heimat finden. &#8216;Dass mein Volk in H&auml;usern des Friedens wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe.&#8217;&#8221; (Der gro&#223;e Kampf, S. 674)</span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 6: Selig sind die reines Herzens sind</title>
		<link>http://sabbatschule.de/?p=12</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2005 16:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.&#8221; (Psalm 51, 12)
	
1. Nach wessen Bild wurde der Charakter des Menschen bei seiner Erschaffung am Anfang geformt? 1. Mose 1, 26.27; Pred. 7, 29 (erster Teil)

	&#8220;&#8230;dass Gott den Menschen redlich schuf, aber sie&#8230;&#8221; (&#220;bersetzung van Ess)
	&#8220;Der Mensch sollte nach seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.&#8221; (Psalm 51, 12)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Nach wessen Bild wurde der Charakter des Menschen bei seiner Erschaffung am Anfang geformt? 1. Mose 1, 26.27; Pred. 7, 29 (erster Teil)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;&#8230;dass Gott den Menschen redlich schuf, aber sie&#8230;&#8221; (&Uuml;bersetzung van Ess)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Der Mensch sollte nach seiner &auml;u&#223;eren Erscheinung und seinem Charkter das Bild Gottes an sich tragen. Christus allein ist &#8216;das Ebenbild seines (Gottes) Wesens&#8217; (Hebr. 1, 3), der Mensch aber wurde immerhin nach dem Bilde Gottes geschaffen. Sein Wesen war in &Uuml;bereinstimmung mit dem Willen Gottes. Er vermochte g&ouml;ttliche Gedanken zu erfassen. Seine Empfindungen waren rein. Seine Triebe und Neigungen wurden von der Vernunft beherrscht. Er war heilig und gl&uuml;cklich als das Abbild Gottes, das dessen Willen v&ouml;lligen Gehorsam leistete.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 21)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Wie verderbt wurde das menschliche Herz nach dem S&uuml;ndenfall durch den steten Einflu&#223; des B&ouml;sen? 1. Mose 6, 5; Matth. 15, 18-20; Spr. 22, 15 (erster Satz); Pred. 7, 29 (letzter Teil)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Im Hebr&auml;ischen: &#8220;&#8230;aber sie ersinnen viele R&auml;nke.&#8221;</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Gott hat den Menschen in der urspr&uuml;nglichen Gerechtigkeit und Heiligkeit nach seinem Ebenbilde geschaffen, der Mensch aber war neugierig nach Beantwortung der Frage von gut und b&ouml;se, fiel und verunstaltete sein Ebenbild. Seitdem haben sich die Menschen in den verschiedenen Wissenschaften und K&uuml;nsten aus der Einfalt in die Vielheit der Erkenntnis des Guten und B&ouml;sen verirrt, und sich dadurch mehr ungl&uuml;cklich als gl&uuml;cklich gemacht.&#8221; (Allioli, Erkl&auml;rungsbibel, Pred. 7, 29)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Welche gegens&auml;tzlichen Regungen und Beweggr&uuml;nde sind im s&uuml;ndenkranken Herzen zu finden und wer allein vermag des Menschen Herz zu ergr&uuml;nden? Jer. 17. 9.10; 2. Chron. 6, 30; Apg. 1, 24; 1. Thess. 2, 4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;An den Greueln der Kanaaniter zeigte der HERR den Israeliten, wohin die Verbindung mit b&ouml;sen Geistern f&uuml;hrt: Sie waren G&ouml;tzendiener, Ehebrecher, M&ouml;rder, verdorben und durch ihr lasterhaftes Verhalten verabscheuungsw&uuml;rdig. Die Menschen kennen sich oft selbst nicht, denn &#8216;es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding&#8217;. Aber Gott sieht das Wesen des gefallenen Menschen. Satan war immer darauf aus, die Aufs&auml;ssigkeit zu sch&uuml;ren, damit sich Israel in Gottes Augen ebenso benahm wie die Kanaaniter. Die Widersacher sind stets wachsam, wenn es gilt, uns mit Schlechtem zu &uuml;berfluten; denn er will, dass wir ungl&uuml;cklich und von Gott schuldig gesprochen werden.&#8221; (Patriarchen und Propheten, S. 665</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Mit welch heiligem Opfer hat der Himmel die Erl&ouml;sung des s&uuml;ndengefangenen Menschenherzen erkauft?&#8221; 1. Petr. 1, 18-19; Jes. 53, 3-6.10-12; Hebr. 5, 7</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es ist aus Liebe, das der Sohn Gottes einwilligt, sich mit diesen abscheulichen Verbrechen, welche auf ihn gelegt wurden, zu belasten. Um deinetwillen zerst&ouml;rt er das Reich des Todes, und &ouml;ffnet die Tore des Paradieses und des ewigen Lebens.<br />
Derjenige, welcher die aufgeregten Wogen durch sein Wort bes&auml;nftigte, welcher &uuml;ber die sch&auml;umenden Wellen dahinschritt, welcher D&auml;monen zittern machte, und vor dessen Ber&uuml;hrung Krankheiten wichen, der den Blinden die Augen &ouml;ffnete und die Toten zum Leben zur&uuml;ckrief, - bietet sich selbst am Kreuze dar als ein vollgen&uuml;gendes Opfer f&uuml;r die Menschheit. Er, der Tr&auml;ger der S&uuml;nde, nimmt auf sich die gerechte Strafe f&uuml;r die menschliche Gottlosigkeit und wird f&uuml;r den Menschen selbst zur S&uuml;nde.&#8221; (Leben Jesu, Alte Ausgabe, S. 501.502)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es ist aus Liebe, das der Sohn Gottes einwilligt, sich mit diesen abscheulichen Verbrechen, welche auf ihn gelegt wurden, zu belasten. Um deinetwillen zerst&ouml;rt er das Reich des Todes, und &ouml;ffnet die Tore des Paradieses und des ewigen Lebens.<br />
Derjenige, welcher die aufgeregten Wogen durch sein Wort bes&auml;nftigte, welcher &uuml;ber die sch&auml;umenden Wellen dahinschritt, welcher D&auml;monen zittern machte, und vor dessen Ber&uuml;hrung Krankheiten wichen, der den Blinden die Augen &ouml;ffnete und die Toten zum Leben zur&uuml;ckrief, - bietet sich selbst am Kreuze dar als ein vollgen&uuml;gendes Opfer f&uuml;r die Menschheit. Er, der Tr&auml;ger der S&uuml;nde, nimmt auf sich die gerechte Strafe f&uuml;r die menschliche Gottlosigkeit und wird f&uuml;r den Menschen selbst zur S&uuml;nde.&#8221; (Leben Jesu, Alte Ausgabe, S. 501.502)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Gott litt mit seinem Sohn. In der Seelenangst im Garten Gethsemane und beim Todeskampf am Kreuz auf Golgatha bezahlte die ewige Liebe den hohen Preis f&uuml;r unsere Erl&ouml;sung.&#8221; (Der Weg zu Christo, S. 12)</p>
	<p></span><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Was muss mit unserem stolzen, selbsts&uuml;chtigen Herzen geschehen, wenn wir zum ewigen Leben gelangen wollen? Psalm 34, 19; 147, 3; Jes. 61, 1
</ul>
	<ul>     a) Auf welchem heilsnotwendigen Wege muss der HERR oft dem verstockten Menschenherzen begegnen, damit es f&uuml;r das Wirken der g&ouml;ttlichen Gnade zug&auml;nglich wird? Psalm 77, 4; Jes. 26, 16</ul>
	<ul>     b) Wie m&uuml;ssen wir dem Herrn entgegen kommen, damit wir teilhaben k&ouml;nnen am Reich der Gnade? Jer. 29, 12-14 (erster Satz); Psalm 69, 33</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Mit welch herzlichem Liebeswerben ruft die himmlische Liebe das Herz des S&uuml;nders heim ins Vaterhaus? Und wie liebevoll und freundlich erbittet unser lieber Heiland Eintritt in das Herz des Menschen? Jer. 31, 3; Jes. 49, 15.16; Offb. 3, 20</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Er l&auml;sst sich weder durch Hohn noch durch Drohungen abweisen, sondern sucht unersch&uuml;tterliich nach den Verloren. &#8216;Wie sollte ich dich hingeben?&#8217; (Hosea 11, 8, Elberfelder). Selbst wenn ein hartes Herz seine Liebe zur&uuml;ckweist, kommt er dennoch wieder zu ihm und bittet umso eindringlicher: &#8216;Siehe, ich stehe vor der T&uuml;r und klopfe an.&#8217; Die gewinnende Macht dieser Liebe n&ouml;tigt die Seele, &#8216;hereinzukommen&#8217;&#8230;&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 178)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;So elend der verlorene Sohn auch ist: die &Uuml;berzeugung, dass der Vater ihn liebt, gibt ihm Hoffnung. Die Vaterliebe zieht ihn heim. Ebenso ist es mit Gott: die Versicherung, dass er liebt, bewegt den S&uuml;nder zur Umkehr. &#8216;Wei&#223;t du nicht, dass dich Gottes G&uuml;te zur Bu&#223;e leitet?&#8217; (R&ouml;m. 2, 4)&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 153)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Wie v&ouml;llig muss in einer wahren Bu&#223;e und Umkehr das Herz dem Gott der Liebe geweiht werden? Luk. 16, 12; Mark. 12, 29.30; 2. Chron. 16, 9 (erster Satz)</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Christus fordert die r&uuml;ckhaltlose Hingabe und den uneingeschr&auml;nkten Dienst des Herzens, des Gem&uuml;tes, der Seele und aller Kr&auml;fte. Das Ich soll nicht gehegt und gepflegt werden; denn wer sich selbst lebt, ist kein Christ &#8230; Wir geh&ouml;ren Christus entweder ganz oder garnicht. Jede Halbherzigkeit im christlichen Leben macht Menschen willensschwach und wankelm&uuml;tig.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 32.33)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Gott nimmt keinen halbherzigen Dienst an. Wenn wir ihm nicht unser ganzes Herz ungeteilt geben wollen, w&uuml;nscht er &uuml;berhaupt nichts.&#8221; (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Bd. I, S. 34)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Heute spricht der Heilige Geist zu dir und ladet dich ein. Bringe Jesus dein ganzes Herz, dann wirst du auch seine Segnungen erfahren.&#8221; (Der Weg zu Christo, S. 53)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Wer allein ist durch sein innewohnen in unseren Herzen imstande, unseren Willen der S&uuml;nde zu entfremden und ihn wieder mit dem Willen Gottes zu verbinden? R&ouml;m. 7, 24.25; 2. Kor. 12, 9</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es muss zuerst eine Macht im Innern wirken, ein neues Leben von oben kommen, ehe der Mensch von der S&uuml;nde zur Heiligkeit bekehrt wird. Diese Macht ist Christus. Seine Gnade allein ist f&auml;hig, die toten Seelenkr&auml;fte wieder zu beleben und sie zu Gott, zur vollkommenen Heiligkeit hinzuleiten. Der Heiland selbst sagt: &#8216;Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.&#8217; (Joh. 3, 3)&#8221; (Der Weg zu Christo, S. 17)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Was m&uuml;ssen wir in dem Streben nach Herzensreinheit und Vollkommenheit tun, damit wir nicht dem Selbstbetrug und Schein eines gottseligen Wesens anheim fallen? 1. Joh. 1, 7-9; Offb. 7, 14
</ul>
	<ul>     a) Was muss unsere Bitte und Verlangen sein? Ps. 139, 23; 62, 1</ul>
	<ul>     b) Mit welchem Vergleich zeigt das Wort den L&auml;uterungsprozess des Herzens? Spr. 17, 3</ul>
	<ul>     c) Wodurch werden unsere Herzen eine f&uuml;r Satan uneinnehmbare Festung? Offb. 12, 11; 1. Joh. 2, 14</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Es ist jetzt keine Zeit, unter Entmutigung und Pr&uuml;fung niederzusinken, sondern wir m&uuml;ssen in all unseren Tr&uuml;bsalen aushalten und dem m&auml;chtigen Gott Jakobs vertrauen. Der HERR hat mir gezeigt, dass seine Gnade in all unseren Pr&uuml;fungen mit uns ist, und obgleich sie gr&ouml;&#223;er sein werden als je, so werden wir doch, wenn wir unser Vertrauen in Gott setzen, jede Versuchung &uuml;berwinden und durch seine Gnade den Sieg erlangen k&ouml;nnen.&#8221; (Erfahrungen und Gesichte, S. 36)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Von welch sch&auml;dlichen Unreinigkeiten m&uuml;ssen unsere Herzen, die wir aus der Welt und abgefallenen Gemeinden herausgerufen wurden, nunmehr gereinigt und gel&auml;utert werden? Jak. 3, 14-16; 4, 11; Offb. 3, 15; Sach. 7, 10; 8, 16.17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;In die Stadt Gottes wird nichts unreines hineinkommen; alle ihre Einwohner m&uuml;ssen reines Herzens sein. Wer von Christus lernt, bekundet wachsende Abneigung gegen liederliche Gewohnheiten, unangebrachte Redensarten und unreine Gedanken. Wenn Christus im Herzen wohnt, werden Denken und Lebensf&uuml;hrung gel&auml;utert und verfeinert.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 152.153)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Zu welcher Liebes- und Glaubenseinheit m&uuml;ssen die &Uuml;brigen durch Herzensreinigung und wahrer Bu&#223;e verbunden werden, damit sie die Erquickung des Sp&auml;tregens empfangen k&ouml;nnen? Psalm 133, 1-3; Apg. 4, 32</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. Was soll aus dem reinen Herzen heraus leuchten und die Welt mit der Herrlichkeit Gottes erf&uuml;llen? Hes. 36, 25-27; Hebr. 8, 10.11; 2. Kor. 3, 3; Offb. 18, 1</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>13. Mit welcher herrlichen Verhei&#223;ung preist der HERR jetzt schon selig, die reines Herzens sind? Matth. 5, 8</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>14. Wodurch k&ouml;nnen wir Gott schon in diesem Leben erkennen und schauen?
</ul>
	<ul>     a) in der Natur: R&ouml;m. 1, 19-20</ul>
</span></strong></span><br />
<span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die reines Herzens sind, erkennen den Sch&ouml;pfer in den Werken seiner m&auml;chtigen Hand, in den Sch&ouml;nheiten der Natur, die das Weltall erf&uuml;llen. Noch deutlicher lesen sie die Offenbarungen seiner Barmherzigkeit, seiner G&uuml;te und Gnade in seinem geschriebenen Wort.<br />
Die Wahrheiten, die den Weisen und Klugen verborgen bleiben, sind den Unm&uuml;ndigen offenbart. Die Sch&ouml;nheiten und Kostbarkeiten in diesem Worte, die von Weltweisen nicht erkannt werden, entfalten sich denen, immer mehr, die gl&auml;ubig und kindlich den Willen Gottes zu erkennen und zu tun w&uuml;nschen. Wir erkennen die Wahrheit, je mehr wir pers&ouml;nlich der g&ouml;ttlichen Natur teilhaftig werden.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 155)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>
</ul>
	<ul>     b) in seinem Verhalten zu uns: 2. Mose 34, 5.6</ul>
</span></strong><br />
</span><span style="font-size: 10pt;">Mose war einst in der Felsenh&ouml;hle verborgen, als der HERR ihm seine Herrlichkeit offenbarte. Sind wir in Christus geborgen, so schauen wir Gott, die Liebe &#8230; Durch den Glauben schauen wir IHN schon jetzt.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 154)</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>15. Was werden die Heiligen und Geliebten mit ihren reinen Herzen im Reiche Gottes an wahrer Gl&uuml;ckseligkeit wahrhaftig erleben? Offb. 22, 1-5</ul>
</span></strong></span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 5: Selig sind die Barmherzigen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2005 16:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Es wird aber ein unbarmherzig Gericht &#252;ber den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat.&#8221; (Jak. 2, 13)
	
1. Wie verh&#228;lt sich das nicht wiedergeborene, durch den s&#252;ndhaften Einflu&#223; der Selbstsucht verdorbene Herz zu seiner Umwelt? Spr&#252;che 12, 10 (2. Satz); 1. Mose 42, 21

	&#8220;Das menschliche Herz ist von Natur aus kalt, finster und lieblos. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Es wird aber ein unbarmherzig Gericht &uuml;ber den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat.&#8221; (Jak. 2, 13)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Wie verh&auml;lt sich das nicht wiedergeborene, durch den s&uuml;ndhaften Einflu&#223; der Selbstsucht verdorbene Herz zu seiner Umwelt? Spr&uuml;che 12, 10 (2. Satz); 1. Mose 42, 21</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Das menschliche Herz ist von Natur aus kalt, finster und lieblos. Wenn jemand den Geist der Barmherzigkeit und Vergebung offenbart, so tut er dies nicht von sich selbst, sondern unter dem Einflu&#223; des Heiligen Geistes, der an seinem Herzen wirkt.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 150)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. Wo finden wir die wunderbare Quelle aller Barmherzigkeit? 2. Mose 34, 6; Psalm 103, 8; 5. Mose 4, 31</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Gott ist die Quelle aller Barmherzigkeit; sein Name ist: &#8216;Barmherzig und gn&auml;dig&#8217;. Er behandelt uns nicht wie wir es verdient haben, und fragt nicht danach, ob wir seiner Liebe wert sind, sondern gie&#223;t den Reichtum seiner Liebe &uuml;ber uns aus und macht uns ihrer w&uuml;rdig. Er ist nicht rachs&uuml;chtig und m&ouml;chte nicht strafen, sondern erl&ouml;sen. Selbst die Strenge, die er bisweilen in seinen Schickungen bekundet, dient zum Heile der Gefallenen. Er sehnt sich mit starkem Verlangen danach, die Leiden der Menschheit zu lindern und Balsam auf ihre Wunden zu legen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 150)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Wie hat der heilige Gott seine gro&#223;e Barmherzigkeit gegen&uuml;ber dem gefallenen Menschen bekundet, und zwar
</ul>
	<ul>     a) schon bei unseren verzagten Stammeltern nach dem S&uuml;ndenfall? 1. Mose 3, 15.21</ul>
	<ul>     b) in seiner v&auml;terlichen F&uuml;rsorge f&uuml;r alle Menschen? Matth. 5, 45; Psalm 104, 14.27.28</ul>
	<ul>     c) zur Behebung unserer geistlichen Not und Verlorenheit? Joh. 6, 38-40; Offb. 22, 17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Was hatte Jesus als der barmherzige Sohn Gottes beim Leid der Menschen empfunden? Mark. 6, 34; Luk. 15, 20</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wo er sich auch hinwandte, ging ihm die Kunde von seiner Barmherzigkeit voraus. Wo er vor&uuml;bergegangen war, erfreuten sich alle, die seines Mitleids teilhaftig geworden waren, der Gesundheit und erprobten ihre neugewonnenen Kr&auml;fte. Es versammelten sich gro&#223;e Mengen um sie, um von ihren Lippen die Werke zu vernehmen, welche der HERR vollbracht hatte. Seine Stimme war der erste Klang, den viele jemals vernommen, sein Name das erste Wort, welches sie gesprochen, sein Angesicht das erste, auf welches sie je geblickt hatten. Warum sollten sie Jesum nicht lieben und seinen Ruhm verk&uuml;ndigen? Wenn er durch die St&auml;dte und Flecken ging, so war er wie ein lebendiger Strom, der Leben und Freude verbreitete.&#8221; (In den Fu&#223;spuren des gro&#223;en Arztes, S. 21.22)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Wie vielen Menschen steht die T&uuml;re des g&ouml;ttlichen Erbarmens in Christo Jesu offen? R&ouml;m. 11, 32; Matth. 11, 28</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Wann und wo hat die g&ouml;ttliche Barmherzigkeit am S&uuml;nder ein Ende? Matth. 18, 23-25; Matth. 25, 41.45.46</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Auf welchem Weg erlangt unser Herz die Tugend der Barmherzigkeit? Hess. 11, 19; 2. Petr. 1, 4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die Barmherzigen sind &#8216;teilhaftig der g&ouml;ttlichen Natur&#8217;, und die mitleidige Liebe Gottes wirkt sich in ihnen aus. Ihre Herzenssaiten schwingen mit dem Klang der ewigen Liebe; daher werden sie zu erretten und nicht zu verdammen suchen. Der im Herzen wohnende Christus ist die Quelle, die nie versiegt. Wo er wohnen bleibt, wird Wohltat die F&uuml;lle sein.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 150)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Der rechten Barmherzigkeit f&auml;hig ist nur der, der an sich selbst das menschliche Elend und besonders die Gr&ouml;&#223;e des S&uuml;ndenverderbens erfahren, und eine Ader des mitleidigen Herzens des himmlischen Hohepriesters in sich hat; und der dabei selbst an sich den Reichtum der g&ouml;ttlichen Erbarmung geschmeckt hat.&#8221; (B&uuml;chner: Realkonkordanz, Abs. Barmherzigkeit)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Durch welche Gesichtspunkte wird der Christ zur Barmherzigkeit angehalten? Sie entspricht
</ul>
	<ul>     a) der g&ouml;ttlichen Forderung: Hos. 12, 6-7; Sach. 7, 9; Kol. 3, 12; 1. Petr. 3, 8</ul>
	<ul>     b) dem g&ouml;ttlichen Wohlgefallen: Hos. 6, 6; Matth. 9, 13</ul>
	<ul>     c) dem g&ouml;ttlichen Vorbild Jesu: Ps. 103, 4; Hos. 11, 8; Jak. 5, 11</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;So musste auch der Heiland selbst sein Werk verrichten, nicht, indem er Throne und Reiche umst&uuml;rzte, nicht mit Prunk und &auml;u&#223;erer Schaustellung, sondern indem er zu den Herzen der Menschen durch ein Leben der Barmherzigkeit und Selbstaufopferung redete&#8230;<br />
Unser himmlischer Vater kann jede Seele nur in dem Ma&#223;e gebrauchen, in welchem er seinen Geist in ihr Herz ausgie&#223;en kann. Er will nur das Werk aufnehmen, welches sein Bildnis wiederstrahlt. Seine Nachfolger sollen als ihr Beglaubigungsschreiben f&uuml;r die Welt die unausl&ouml;schlichen Charakterz&uuml;ge seiner unsterblichen Grunds&auml;tze tragen.&#8221; (In den Fu&#223;spuren des gro&#223;en Arztes, S. 38.39)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Mit welcher lehrreichen Erfahrung suchte Gott in Jona die Barmherzigkeit zu den Menschen zu erwecken? Jona 3, 10; 4, 1-3.8-11</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Selbstgerechtigkeit verf&uuml;hrt nicht nur dazu, falsche Gottesvorstellungen zu verbreiten, sondern macht auch hartherzig und &uuml;berkritisch im Umgang mit dem Bruder&#8230; Sobald du erkennst, dass du ein S&uuml;nder bist und dass nur die Liebe deines himmlischen Vaters dich rettet, dann f&uuml;hlst du auch Liebe und Mitleid gegen&uuml;ber anderen, die noch in S&uuml;nde schmachten; dann trittst du dem Elend und der Bu&#223;e nicht mehr mit Eifersucht und Tadel entgegen. Ist erst das Eis der Selbstsucht in deinem Herzen aufgetaut, dann kommst du in Harmonie mit Gott und teilst schlie&#223;lich seine Freude &uuml;ber die Rettung Verlorener.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 158.159)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Welche Gottesmenschen haben in ihrem Leben leuchtende Beispiele der Barmherzigkeit gegeben? 2. Sam. 9, 6-8.13; Hiob 29, 12-17; Apg. 9, 36</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Mit welch scharfen Worten strafte der HERR die Pharis&auml;er aller Zeiten in ihrem falschen Buchstabeneifer? Matth. 23, 23; 12, 1.2.7; Jes. 58, 4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Sie bewiesen ihren Eifer f&uuml;r die Religion, indem sie sich best&auml;ndig darum stritten. Zwischen den gegnerischen Sekten fanden l&auml;rmende, lange Debatten statt und es war nichts Ungew&ouml;hnliches, auf den Stra&#223;en die Stimmen der Schriftgelehrten im zornigen Streit miteinander zu vernehmen. Das Leben Jesu stand in leuchtendem Gegensatz zu diesen Dingen.&#8221; (In den Fu&#223;spuren des gro&#223;en Arztes, S. 34)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Christus anerkennt die Entrichtung des Zehnten als eine Pflicht, welche sie nicht unerf&uuml;llt lassen sollen, aber er tadelt sie, weil sie die in kleinlichen Dingen so genau, jedoch in Pflichten von weit gr&ouml;&#223;erer Tragweite, mit R&uuml;cksicht auf das Schwerste im Gesetz, das Gericht (die Gerechtigkeit), die Barmherzigkeit und den Glauben, nachl&auml;ssig waren.<br />
Und ihre Genauigkeit in der Bezahlung des Zehnten von einigen wenigen Kr&auml;utern von geringem Werte war darauf berechnet, ihre Vernachl&auml;ssigung dieser wichtigeren Sachen zu verbergen oder zu entschuldigen.<br />
Alles, was Gott von uns verlangt, ist von Bedeutung. Von der gr&ouml;&#223;ten Bedeutung ist aber das, was besonders auf innere Reinheit und Treue Bezug hat und in unparteiischem Urteil und zartem Mitgef&uuml;hl gegen unsere Nebenmenschen und Glauben an Gott zu Tage tritt.&#8221; (Leben Jesu, alte Ausgabe, S. 410.411)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>12. In welchem Gleichnis veranschaulichte Jesus den Unterschied zwischen der leeren Buchstabenreligion und der t&auml;tigen Liebe einer Gott wohlgef&auml;lligen Herzensreligion? Luk. 10, 25-35</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Beide, der Priester wie auch der Levit, nannten sich fromm. Doch der Samariter zeigte, dass er wahrhaftig bekehrt war. Ihm fiel es durchaus nicht leichter als dem Priester und dem Leviten, den Dienst zu verrichten. Aber er bewies eben in Sinn und Tat, dass er im Einklang mit Gott lebte.<br />
Die christliche Charaktervollkommenheit ist erreicht, wenn der Drang, andern zu helfen und zum Segen zu sein st&auml;ndig in uns wach ist, wenn der Sonnenschein des Himmels unser Herz erf&uuml;llt und auch aus unserem Antlitz strahlt&#8230;<br />
Bei dieser T&auml;tigkeit hast du unsichtbare Helfer. Engel vom Himmel begleiten den Samariter, der f&uuml;r den verwundeten Fremden sorgte, und Engel vom Himmel stehen auch allen anderen bei, die Gott an ihrem N&auml;chsten dienen. Christus selbst ist dein Mitarbeiter.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 292.295.298)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>13. Welche Verhei&#223;ung gilt denen, die am Liebesdienst der Barmherzigkeit, an der Not des anderen nicht vor&uuml;bergehen? Luk. 10, 35 (letzter Satz); 14, 13.14; Jes. 58, 8</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>14. Wie sehr hasst Gott die Unbarmherzigkeit und wie wird er einst den Unbarmherzigen im Gericht begegnen? Psalm 109, 15.16; R&ouml;m. 1, 31.32; Jak. 2, 13</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>15. Mit welcher Belohnung aber werden die Barmherzigen selig gepriesen? Matth. 5, 7; Spr. 21, 21; 14, 21; Psalm 41, 2-4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wer sein Leben in den Dienst Gottes an seinen Erdenkindern gestellt hat, ist mit dem verbunden, dem alle Mittel der Welt zu Gebote stehen. Sein Leben ist durch die goldene Kette der unwandelbaren Verhei&#223;ung an das Leben aus Gott geschmiedet. Der HERR wird ihn in der Stunde der Tr&uuml;bsal und Not nicht vergessen.<br />
&#8216;Mein Gott aber f&uuml;lle aus alle eure Notdurft nach seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Christo Jesu.&#8217; (Phil. 4, 19)<br />
In h&ouml;chster Not zur Endzeit wird der Barmherzige sich unter dem Mantel der Barmherzigkeit Jesu bergen und in Barmherzigkeit aufgenommen werden in die ewigen Wohnungen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 152)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>&#8220;Hast Du&#8217;s gelernt, lieber Bruder, liebe Schwester? Blicke doch auf den HERRN, der dir t&auml;glich gibt und von dem du alles hast, was du hast; willst du von IHM nicht lernen, Liebe und Barmherzigkeit zu &uuml;ben?&#8230;<br />
Sag an: Was hast du bis heute f&uuml;rs Reich Gottes getan?<br />
Wieviel gebrauchst du doch f&uuml;r Tand und Flitter, Spielereien und Gen&uuml;sse und wie wenig f&uuml;r den HERRN und die Werke der Barmherzigkeit!<br />
Soll das nicht anders werden? Willst du&#8217;s nicht auch erfahren lernen, was es hei&#223;t: &#8216;Selig sind die Barmherzigen!&#8217; Denn im Gl&uuml;cklichmachen liegt das Gl&uuml;cklichsein! Wer nicht andern zum Segen wird, der wird sich selbst zur Last!&#8221; (Robert Lieschke, Seligpreisungen)</strong></span>
</p>
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		<title>Bergpredigt Nr. 4: Selig sind, die da hungert und d&#252;rstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2005 16:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. Deckert</dc:creator>
		
	<category>ALLE TIPPS</category>
	<category>Bergpredigt</category>
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		<description><![CDATA[	Merkvers: &#8220;Zur selben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird sie nennen, &#8216;Der HERR, unsere Gerechtigkeit&#8217;.&#8221; (Jer. 33, 16)
	
1. Wie ist es bestellt um die Gerechtigkeit des nat&#252;rlichen Menschen, auch wenn er sich noch so sehr anstrengt, unbescholten zu leben? R&#246;m. 10, 3; Jes. 64, 5

	&#8220;Erziehung und Bildung, Willens&#252;bung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><span style="font-size: 10pt;">Merkvers: &#8220;Zur selben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird sie nennen, &#8216;Der HERR, unsere Gerechtigkeit&#8217;.&#8221; (Jer. 33, 16)</span></strong></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>1. Wie ist es bestellt um die Gerechtigkeit des nat&uuml;rlichen Menschen, auch wenn er sich noch so sehr anstrengt, unbescholten zu leben? R&ouml;m. 10, 3; Jes. 64, 5</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Erziehung und Bildung, Willens&uuml;bung und menschliche Anstrengung haben ihren eigenen Wirkungskreis, sind aber in diesem Falle machtlos. Sie m&ouml;gen eine &auml;u&#223;ere Verbesserung der Sitten herbeif&uuml;hren, k&ouml;nnen aber das Herz nicht ver&auml;ndern. Sie sind nicht imstande, die geheimen Triebfedern des Lebens zu reinigen.&#8221; (Der Weg zu Christo, S. 16)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>2. In welcher Gerechtigkeit allein kann ein Mensch von Gott gerechtfertigt und vers&ouml;hnt werden? R&ouml;m. 3, 21.22.28; 4, 2-5.13</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Glaube ist die Bedingung, unter welcher es Gott gefallen hat, dem S&uuml;nder Vergebung zu verhei&#223;en. Nicht als ob im Glauben irgendwelche Tugend w&auml;re, wodurch Erl&ouml;sung verdient w&uuml;rde, sondern weil der Glaube die Verdienste Christi, das f&uuml;r die S&uuml;nde vorgesehene Heilmittel, erfassen kann.<br />
Glaube kann Christi vollkommenen Gehorsam f&uuml;r des S&uuml;nders &Uuml;bertretung und Abfall darreichen. Wenn der S&uuml;nder glaubt, dass Christus sein pers&ouml;nlicher Heiland ist, dann verzeiht ihm Gott seine S&uuml;nden und rechtfertigt ihn unbeschr&auml;nkt nach seiner unfehlbaren Verhei&#223;ung.<br />
Die reuige Seele erkennt die Tatsache, dass ihre Rechtfertigung erfolgt, weil Christo ihr Stellvertreter und B&uuml;rge ist, der f&uuml;r sie gestorben und ihre Vers&ouml;hnung und Gerechtigkeit ist.&#8221; (Review and Herald, 4. Nov. 1890)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Was ist Rechtfertigung durch den Glauben? Es ist das Werk Gottes, die Herrlichkeit des Menschen in den Staub zu legen und f&uuml;r den Menschen das zu tun, was nicht in seiner Macht liegt, f&uuml;r sich selbst zu machen. Wenn die Menschen dann ihre eigene Nichtigkeit erkennen, sind sie zubereitet, mit der Gerechtigkeit Christi bekleidet zu werden.&#8221; (Review and Herald, 16. Sept. 1902)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>3. Auf welchem Wege wird der im Blut und Verdienst Jesu gerechtfertigte S&uuml;nder in der Wiedergeburt aus Wasser und Geist weitergef&uuml;hrt und zwar
</ul>
	<ul>     a) in seinem Verh&auml;ltnis zur S&uuml;nde und Gerechtigkeit? R&ouml;mer 6, 11-13</ul>
	<ul>     b) in Bezug auf sein inneres Glaubensleben? Hebr. 12, 14</ul>
	<ul>     c) im Hinblick auf sein &auml;u&#223;eres Verhalten? Eph. 2, 4.5.8-10</ul>
	<ul>     d) in seiner Erfahrung mit Christus und seiner Liebe? Eph. 3, 17</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die Gerechtigkeit, durch welche wir gerechtfertigt werden, wird zugerechnet. Die Gerechtigkeit, durch welche wir geheiligt werden, wird verliehen. Die erstere schafft uns den Anspruch f&uuml;r den Himmel, die zweite macht uns geeignet f&uuml;r den Himmel.&#8221; (Review and Herald, 4.6.1895)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;In der Religion Christi ist ein erneuernder Einflu&#223;, der das ganze Wesen verwandelt und den Menschen &uuml;ber jedes niedrige, verkommene Laster erhebt und die Gedanken und W&uuml;nsche auf Gott und nach dem Himmel empor richtet. Mit dem Unendlichen verbunden, wird der Mensch Teilhaber der g&ouml;ttlichen Natur. Die Pfeile des B&ouml;sen haben keine Wirkung auf ihn, denn er ist mit der vollen Waffenr&uuml;stung der Gerechtigkeit Christi bekleidet.&#8221; (Counsels to Teachers, S. 51.52)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>4. Wie zeigt sich die innewohnende Gerechtigkeit Jesu Christi im Leben seines J&uuml;ngers?
</ul>
	<ul>     a) im Hinblick auf die heiligen 10 Gebote Gottes? R&ouml;mer 8, 2-4; 13, 10; 1. Joh. 5, 3</ul>
	<ul>     b) im Hinblick auf sein Leben in der Familie, der Gemeinde und unter Freunden und Feinden? Gal. 5, 22; Kol. 3, 12-15; Matth. 7, 12</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn wir mit der Gerechtigkeit Christi bekleidet sind, werden wir kein Wohlgefallen an der S&uuml;nde finden, denn Christus wird durch uns wirken. Wir k&ouml;nnen Fehler machen, aber wir werden die S&uuml;nde hassen, die dem Sohne Gottes die Leiden verursachte.&#8221; (Test. IV., S. 610)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn wir Christus annehmen, werden freundliche Worte beweisen und als sichtbare Tatsache bezeugen,
<ul>
	<li>dass wir auf dem Weg des Lebens sind.</li>
	<li>dass Christus unser Weg ist,</li>
	<li>dass wir auf dem Pfad schreiten, der zum Himmel f&uuml;hrt.&#8221;</li>
	<p><span style="font-size: 10pt;">Review and Herald, 4. Nov. 1890)</span></ul>
	<p></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wenn Christus im Herzen ist, wird es durch die Liebe zu Gott und den Menschen so z&auml;rtlich und milde sein, dass Aufregung, Fehlerfinden und Streit darin nicht zu finden sein werden. Die Religion Christi wird im Herzen ihrer Besitzer einen vollst&auml;ndigen Sieg &uuml;ber die Leidenschaften erringen, welche nach der Herrschaft streben.&#8221; (Test. IV., S. 610)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>5. Gen&uuml;gt die &auml;u&#223;erliche, pharis&auml;ische Buchstabengerechtigkeit so genannter Reformbewegungen in alter und neuer Zeit, um selig zu werden? Matth. 23, 23-28; 5, 20</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Selten f&uuml;hlen oder sehen sie ihre eigenen Fehler, denn sie haben genug zu tun gehabt, die Fehler anderer zu beobachten, ohne auch nur in ihre eigenen Seelen zu schauen oder ihre eigenen Herzen zu erforschen. Die Kleidung, der Hut, die Sch&uuml;rze einer Person fesselt ihre Aufmerksamkeit. Sie m&uuml;ssen zu diesem oder jenem reden und es reicht, w&auml;hrend Wochen dabei zu verweilen. Ich sah, dass die ganze Religion, welche einige arme Seelen haben, darin besteht, die Kleider und Taten anderer zu &uuml;berwachen und an ihnen Fehler zu finden. Wenn sie sich nicht reformieren, wird f&uuml;r sie kein Platz im Himmel sein, denn sie w&uuml;rden am HERRN selbst Fehler finden.&#8221; (Test. I., S. 145)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Die Reformation wird keine gute Frucht der Gerechtigkeit hervorbringen, wenn sie nicht mit der Erweckung des Geistes verbunden ist.&#8221; (Review and Herald, 25. Febr. 1902)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>6. Wie nur ist das reine Gerechtigkeitskleid zu erlangen? Matth. 5, 6 (erster Satz); Psalm 42, 2-3; Joh. 7, 37</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Gerechtigkeit ist Heiligkeit, Gott&auml;hnlichkeit, und &#8216;Gott ist Liebe&#8221; (1. Joh. 4, 16).<br />
Der Zustand der Gerechtigkeit entspricht dem Ma&#223;stab des Gesetzes Gottes, &#8216;denn alle deine Gebote sind Recht&#8217; (Ps. 119, 172), und die Liebe ist &#8216;des Gesetzes Erf&uuml;llung&#8217; (R&ouml;m. 13, 10). Gerechtigkeit ist Liebe. Und Liebe ist Licht und Leben aus Gott. Solche Gerechtigkeit ist in Christus verk&ouml;rpert. Wir empfangen sie dadurch, dass wir ihn annehmen. Gerechtigkeit wird nicht durch besondere Anstrengungen oder m&uuml;hevolle Arbeit, auch nicht durch Gaben oder Opfer erworben, sondern sie ist eine freie Gabe, die jeder hungernden und d&uuml;rstenden Seele geschenkt wird. &#8216;Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser!&#8217; (Jes. 55, 1)&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 146.147)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>7. Mit welcher Verhei&#223;ung preist der Herr Jesu die nach seiner Gerechtigkeit hungernden und d&uuml;rstenden Seelen selig? Matth. 5, 6 (2. Satz); Jes. 55, 1-2; Luk. 1, 53</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wir brauchen unsern Durst nicht an jedem beliebigen Gew&auml;sser stillen, denn die herrliche Quelle, von deren F&uuml;lle wir reichlich trinken k&ouml;nnen, um auf dem Wege des Glaubens vorw&auml;rts zu kommen, ist dicht bei uns&#8230;  Jesus sagt: &#8216;Das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.&#8217; (Joh. 4, 14).<br />
Wem der Heilige Geist die Wahrheit erschlie&#223;t, der wird die k&ouml;stlichsten Erfahrungen machen. Er wird sich danach sehnen, anderen den Trost zu bringen, mit dem er getr&ouml;stet worden ist. Wer mit ihm in Verbindung kommt, dem teilt er manchen neuen Gedanken &uuml;ber das Wesen oder das Werk Christi mit. Er wird denen, die dem Heiland anhangen, und auch solchen, die ihm noch nicht folgen, manche neue Offenbarung seiner erbarmenden Liebe vermitteln k&ouml;nnen.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 148.149)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>8. Nur an welcher Quelle kann der Mensch zu seinem ewigen, inneren Frieden kommen und den Hunger und Durst seiner Seele in alle Ewigkeit stillen? Joh. 4, 6-15.28-30; 6, 35</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;">&#8220;Wer einmal die Liebe Christi geschmeckt hat, sehnt sich nach immer gr&ouml;&#223;erem Genu&#223;, und je mehr er mitteilt, desto mehr wird er empfangen. Jede Offenbarung Gottes vermehrt die F&auml;higkeit der Seele, zu erkennen und zu lieben.&#8221; (Gedanken vom Berg der Seligpreisungen, S. 149)</span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>9. Wie trefflich ist das Heil in Christo in der Erfahrung Israels w&auml;hrend der W&uuml;stenwanderung vorausgeschattet? 2. Mose 17, 5.6; Psalm 78, 15.16.24.25; 1. Kor. 10, 3.4</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>10. Woraus trinken die heutigen vorgeblichen Christen, die sich nicht durch die Botschaft Jesu Christi von Babylon l&ouml;sen wollen? Offenbarung 14, 8; 17, 4; 18, 3</ul>
</span></strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong><span style="color: #900;">
<ul>11. Was werden diejenigen, die nach der Gerechtigkeit Christi ged&uuml;rstet und gehungert haben, am Hochzeitsmahl des Lammes tragen? Offenbarung 19, 7-9; 6, 11; 16, 15
</ul>
	<p></span><span style="font-size: 10pt;">   </span></p>
	<ul>     a) Wie schrecklich wird die satte, gottlose Welt in der Plagenzeit nach dem Lebensbrot hungern und es doch nicht mehr finden? Amos 8, 10-14</ul>
	<ul>     b) Welche schreckliche Erfahrung werden auch die lauen Namens-Adventisten machen, welche vers&auml;umten, ihre Charakterkleider im Blute des Lammes zu waschen und helle zu machen? Matth. 22, 11-13; 25, 6-12</ul>
</strong></span></p>
	<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>&#8220;O, wie  viele sah ich in der Zeit der Tr&uuml;bsal ohne irgend einen Schutz! Sie hatten die n&ouml;tige Vorbereitung vernachl&auml;ssigt. Deshalb konnten sie nicht die Erquickung empfangen, die alle haben m&uuml;ssen, um vor dem Angesicht eines heiligen Gottes zu leben.<br />
Diejenigen, die sich nicht durch die Propheten wollen zurichten lassen, die es vers&auml;umen, ihre Seelen zu reinigen, in dem sie der ganzen Wahrheit gehorchen, und die ihren Zustand f&uuml;r besser halten als er wirklich ist, werden zur Zeit, wenn die Plagen kommen, aufwachen und erkennen, dass es n&ouml;tig war, f&uuml;r den Bau behauen und zugerichtet zu werden. Aber dann wird keine Zeit mehr sein, dies zu tun, und kein Mittler mehr, der ihre Sache vor dem Vater vertritt.&#8221; (Erfahrungen &#038; Gesichte, S. 62)</strong></span><br />
<span style="font-size: 10pt;">   </span><br />
<span style="font-size: 10pt;"><strong>&#8220;Die t&ouml;richten Jungfrauen sind nicht Symbol f&uuml;r die Heuchler, sondern f&uuml;r Menschen, die die Wahrheit durchaus sch&auml;tzen, die sich sogar f&uuml;r sie einsetzen und sich zu denen hingezogen f&uuml;hlen, die ihr glauben. Sie lassen nur den Heiligen Geist nicht an sich wirken. Sie sind nicht auf den Felsen Jesus Christus gefallen, und haben ihr altes Wesen nicht an ihm zerbrechen lassen.&#8221; (Christi Gleichnisse, S. 314)</strong></span>
</p>
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